Höhrhan, IV-Wien: „Nehmen Ausweitung der Dienstgeberabgabe mit Enttäuschung zur Kenntnis“

Konterkariert Bemühungen um Entlastungen, erhöht Lohnnebenkosten weiter – Keine weitere Erhöhungen bestehender oder Einführung neuer Gebühren!

Dass die Stadt Wien, trotz zahlreicher kritischer Stimmen, die Dienstgeberabgabe nun tatsächlich ausweitet, nehme man „mit Enttäuschung zur Kenntnis“, so der Geschäftsführer der Industriellenvereinigung (IV) Wien, Johannes Höhrhan. Diese Maßnahme konterkariere bisherige Bemühungen, „bei der allgemeinen Belastung durch Steuern und Abgeben sowie insbesondere bei den Lohnnebenkosten Erleichterungen zu erreichen. Unserer Meinung nach ist dieser Schritt schlicht ein standortpolitischer Irrweg“, so Höhrhan. Gerade wenn man, wie seitens der Politik gerne kolportiert, die Beschäftigung Älterer fördern wolle, sei diese Maßnahme doppelt unsinnig. „Bleibt zu hoffen, dass sich zumindest die Ankündigung bewahrheitet, dass es 2027 keine weitere Erhöhung bestehender oder Einführung neuer Gebühren und Abgaben mehr geben soll. Der Plafond ist wirklich erreicht“, so der IV-Wien-Geschäftsführer abschließend.

Industriellenvereinigung Wien
Mag. Martin Amor
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