
Muchitsch und Wieser zu 12-Stundentag: Zurück an den Verhandlungstisch
St.Pölten (OTS) – „Zurück an den Verhandlungstisch“. Diese Forderung
stellten der Vorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz, NR-Abgeordneter
Josef Muchitsch und AK Niederösterreich Präsident und ÖGB
Niederösterreich-Vorsitzender Markus Wieser am Dienstag im
Dialogforum „Gerechtigkeit braucht Mitbestimmung“ im
ArbeitnehmerInnen-Zentrum St. Pölten. „Die Zustimmung der
Betriebsräte und der Arbeitsmedizin bei außerordentlich höherem
Arbeitsbedarf muss wieder ins Gesetz.“
Aktuell sei zu beobachten, welche nachteiligen Auswirkungen der so
genannte „freiwillige“ 12-Stundentag auf die Beschäftigten habe.
„Wenn man mich fragt, was man beim 12-Stundentag als erster Schritt
ändern sollte, dann sage ich: es braucht die Zustimmungspflicht des
Betriebsrates und der Arbeitsmedizin“, so Wieser.
Muchitsch machte klar, dass das Arbeitszeitgesetz ein
„Husch-Pfusch-Gesetz zu Lasten der ArbeitnehmerInnen“ ist. „Ich habe
den Regierungsparteien als Vorsitzender des Arbeits-und
Sozialausschusses angeboten: „Wir arbeiten im Ausschuss im Sommer
durch, wir machen Expertenhearings und ich garantiere eine
Beschlussfassung im Parlament im September“. Das wurde aber leider
von den Koalitionsparteien abgelehnt.
„Eine außerordentliche Verlängerung der Arbeitszeit funktioniert
aber nur dann, wenn sie auf Augenhöhe vereinbart wird. Das ist aber
heute leider Geschichte, deshalb müssen wir weiterkämpfen für ein
faires, flexibles Arbeitszeitgesetz. Dieses Arbeitszeitgesetz ist
noch lange nicht enderledigt.“
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