Waitz zu Energiepaket: EU-Parlament hat seine Hausaufgaben gemacht

Grüne fordern rasche Umsetzung in Österreich und ambitionierten Klimafahrplan der Ratspräsidentschaft

Straßburg/Wien (OTS) – „Wir haben heute im Europaparlament einen wichtigen Schritt in
Richtung Bekämpfung der Klimakatastrophe gesetzt. Das Energiepaket
für mehr Energieeffizienz, mehr Erneuerbare Energien und mit einem
rechtlich bindenden Fahrplan für die Pariser Klimaziele wurde soeben
mit großer Mehrheit angenommen“, so Thomas Waitz, EU-Abgeordneter der
Grünen.

Mit der Energie-Effizienz-Richtlinie und einem Ziel von 32,5
Prozent Energieeffizienzverbesserung bis zum Jahr 2030 ist ein
wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan. Die Grünen/EFA
haben gegen den Widerstand der EU-Regierungen durchgesetzt, dass im
Jahr 2023 überprüft wird, ob wir ein höheres Ziel brauchen, um die
Pariser Klimaziele zu erreichen. Die Europäische Kommission rechnet
mit 840.000 neuen Arbeitsplätzen im Bausektor, bei der Entwicklung
und Produktion energiesparender Haushaltsgeräte und in Wissenschaft
und Forschung.

„Energieeffizienz heißt mehr Klimaschutz und am Ende des Monats
mehr Geld in der Geldbörse durch bessere Häuserdämmung und
energiesparende Haushaltsgeräte. Mehr Energieeffizienz macht die
Europäische Union weniger abhängig von Energieimporten. Die
österreichische Bundesregierung ist bei der Energieeffizienz derzeit
säumig, deshalb hat sie letzte Woche auch ein Mahnschreiben der
Kommission erhalten. Köstinger und Co sollten auf Energieeffizienz
statt auf Nord Stream II setzen und die Abhängigkeit von russischem
Gas beenden“, so Waitz.

Thomas Waitz und seine grünen KollegInnen im EU-Parlament und
Bundesrat hatten gemeinsam mit weiteren Abgeordneten von SPÖ, NEOS
und Liste Pilz bereits letzte Woche in einem [Offenen Brief]
(http://www.tomwaitz.eu/wp-content/uploads/2018/11/Offener-Brief-end.
pdf) an die Bundesregierung rasches Handeln gegen die
Klimakatastrophe eingefordert.

„Mit dem offenen Brief haben wir darauf hingewiesen, dass die
österreichische Bundesregierung in ihrer Ratspräsidentschaft an
Lösungen arbeiten muss. Das EU-Parlament hat seine Hausaufgaben mit
dem „Clean Energy Paket“ getan, nun haben Ministerin Köstinger und
ihre Kollegen nur noch wenige Wochen bis zur Klimakonferenz in
Katowice, um zu zeigen, dass der „aktive Klimaschutz“ höchste
Priorität hat“, so Waitz.

DI in IRMI SALZER
Referentin für Agrarpolitik – MEP Thomas Waitz
DIE GRÜNEN- GREENS/EFA
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