Zum Welt-Diabetes-Tag am 14. November: Erkennen, vorbeugen undbewältigen

Volkskrankheit Diabetes – eine unterschätzte Krankheit mit zunehmendem Alter und in vielen Familien

Wien (OTS) – Diät und Bewegung helfen bei Diabetes mellitus, auch als
«Zuckerkrankheit» bekannt.

In Österreich leiden etwa 650.000 Menschen an dieser
Stoffwechselerkrankung, das entspricht ca. 8 % der Bevölkerung – und
es werden immer mehr. Für das Jahr 2030 erwartet man bereits 800.000
Erkrankte. Über 85 – 90 % davon sind dem Typ 2 zuzuordnen. Diese
Diabetesform war früher auch als nicht-insulinabhängiger Diabetes
oder Altersdiabetes bekannt, tritt aber zunehmend bei jüngeren
Menschen auf.

Die Entstehung von Diabetes Typ 2 wird begünstigt durch genetische
Veranlagung, Übergewicht, Bewegungsmangel und weitere Risikofaktoren
wie fettreiche Ernährung. Starker Harndrang, Schwächegefühl, Durst
und trockene Haut sind typische erste Anzeichen für einen Diabetes.
Da die Zuckerkrankheit das Abwehrsystem schwächt, sind
DiabetikerInnen anfälliger für Infektionskrankheiten wie z.B.
Blasenentzündungen.

Diabetes Typ 2 gilt als eine der größten Risikofaktoren für Herz-
und Kreislaufkrankheiten, sowie für die Verkalkung von Arterien
(Arteriosklerose). Wenn der Diabetes Typ 2 weit fortgeschritten ist,
sind meistens Medikamente und/oder Insulin notwendig.

Der Vorstand der Abteilung „Innere Medizin“ und stellvertretende
Ärztliche Direktor im Franziskus Spital Landstraße Prim. Doz. Dr.
Joakim Huber erklärt: „Besonders wichtig ist, diese heikle Erkrankung
so früh wie möglich zu diagnostizieren und die notwendigen Maßnahmen
abzustimmen. Diabetes ist mit großem zeitlichem und organisatorischem
Aufwand für die Betroffenen verbunden. Die meisten Therapien für
Diabetes sind ambulant. Ein „stark entgleister“ Blutzuckerspiegel
erfordert dennoch oftmals einen stationären Aufenthalt.“

Die gute Nachricht ist: Eine Lebensstilveränderung mit reduzierter
Kalorienzufuhr, sowie regelmäßiger und moderater Bewegung führt zu
erstaunlichen Erfolgen. Mit einem gut eingestellten Diabetes und
einer Lebensstilveränderung können PatientInnen ein weitgehend
beschwerdefreies Leben führen.

Zwtl.: Über das Franziskus Spital

Das Franziskus Spital entstammt der Fusion des Krankenhauses St.
Elisabeth, Wien Landstraße, mit dem Hartmannspital, Wien Margareten.
Schwerpunkte sind die synchrone Behandlung von Herz und Lunge, eine
spezialisierte Chirurgie und Gastroenterologie, Schmerz- und
Intensivmedizin, Palliativmedizin sowie Diabetes und Remobilisation.

Franziskus Spital
Mag.(FH) Michael Kowanz-Eichberger
Leitung Kommunikation
Mobil: +43 (0)664/886 44 868
michael.kowanz-eichberger@franziskusspital.at
www.franziskusspital.at

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