
EU-Ombudsleute Treffen für Menschen mit Behinderung
Zum ersten Mal haben sich die EU-Ombudsleute getroffen, um in Wien gemeinsam über eine Verbesserung für Menschen mit Behinderung im Erwerbsleben zu diskutieren
Wien (OTS/BMASGK) – „Ich bin stolz, dass wir es im Zuge des
österreichischen Ratsvorsitzes gemeinsam mit dem österreichischen
Behindertenanwalt Dr. Hansjörg Hofer geschafft haben, erstmals ein
Treffen der EU Ombudsmänner zu organisieren. Es ist wichtig
europaweite Lösungen zu finden, um Menschen mit Behinderungen eine
verbesserte Teilnahme am Erwerbsleben zu ermöglichen“, sagt
Bundesministerin Beate Hartinger-Klein. „Diese Teilnahmen am
Erwerbsleben sorgen dafür, dass Menschen mit Behinderungen ein
selbstbestimmtes Leben führen können.“****
Im Mittelpunkt dieser Tagung standen die Rechte von Menschen
mit Behinderungen, die mit den Schlagworten Partizipation,
Selbstbestimmung, Barrierefreiheit und Inklusion verdeutlicht werden
können.
Menschen mit Behinderungen sind durchschnittlich früher, öfter
und länger von der Arbeitslosigkeit betroffen als Menschen ohne
Behinderungen. Dabei trifft es vor allem junge Menschen mit
Behinderungen. „Deshalb wurden die Mitgliedsstaaten von mir
aufgefordert, besonderes Augenmerk auf den Übergang Schule/Beruf bei
Jugendlichen mit Behinderungen zu legen. Denn nur so kann ein
Grundstein gegen die Arbeitslosigkeit gelegt werden. Das gemeinsame
Ziel der Europäischen Union soll eine Gleichbehandlung von Menschen
mit Behinderungen am Arbeitsmarkt sein.“, so Beate Hartinger-Klein.
Zwtl.: Durchbruch beim European Accessibility Act
Zudem konnte Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein in
ihrer Rolle als derzeitige Ratsvorsitzende einen Durchbruch beim
Rechtsakt der Barrierefreiheit erzielen. (European Accessibility
Act). Nach fast drei Jahren intensiver Verhandlungen im Rat und mit
dem Europäischen Parlament kann dieses für die soziale Inklusion so
wichtige Dossier unter österreichischem Ratsvorsitz erfolgreich
abgeschlossen werden. Die Richtlinie definiert
Barrierefreiheitsanforderungen für eine Reihe von Produkten und
Dienstleistungen, wie beispielsweise Geldautomaten, Ticket- und
Check-in-Automaten, Computer (Hard- und Software), Telefone,
Smartphones, Telefon- und Verkehrsdienste und Bankdienstleistungen
und dient auch der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
Frau Bundesministerin Mag.a Beate Hartinger-Klein: „Unserem
Vorsitz ist die Gleichstellung und Inklusion behinderter Menschen
sowie die Beseitigung von Barrieren von größter Bedeutung. Deshalb
freut es mich umso mehr, dass es nach intensiven Trilogverhandlungen
zwischen dem Rat, der Europäischen Kommission und dem Europäischen
Parlament zu diesem so wichtigen Dossier seit letzter Woche einen
Durchbruch gibt: Mit harmonisierten rechtlichen Standards im
europäischen Binnenmarkt für den zukunftsweisenden Bereich wie der
Informations- und Kommunikationstechnologie kann wesentlich zur
Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe der Menschen mit
Behinderung innerhalb der EU beigetragen werden“.(schluss)
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Axel Ganster, MAS
Pressesprecher von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein
+43 (1) 71100-86 2456
pressesprecher@sozialministerium.at
www.sozialministerium.at
www.facebook.com/sozialministerium
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender