BM Hofer eröffnet SET-Plan Konferenz

Mit Forschung und Innovation die internationale Sichtbarkeit des Energie-Innovationslandes Österreich vorantreiben

Wien (OTS) – Heute, Dienstag, startet die Strategic Energy Technology
(SET)-Plan Konferenz in Wien. Ziel der Konferenz ist es, die
Fortschritte bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Energiewende im
Bereich Forschung und Innovation sichtbar zu machen.

Mehr als 60 internationale Speaker werden mit über 500
Konferenz-Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen
EU-Mitgliedsländern zu den EU Energie- und Klimazielen für 2030 und
2050, den Finanzierungsinstrumenten zur Unterstützung von Forschung
und Entwicklung sowie internationalen Kooperationen diskutieren.
Themen wie smarte Energiesysteme, Flexibilität und
Speichertechnologien, energieeffiziente und wettbewerbsfähige
Industrie, intelligente und resiliente Städte und Gebäude,
Digitalisierung des Energiesystems sowie Finanzierung der
Energiewende stehen heuer im Vordergrund.

Bundesminister Norbert Hofer: „Die Energiewende macht Energie zum
Wachstumsmarkt des 21. Jahrhunderts. Weltweit wird zum ersten Mal
mehr Geld in erneuerbare Energien investiert als in fossile und
nukleare. Mehr als die Hälfte unserer Energie stammt bereits aus dem
Bereich der erneuerbaren Energien. Wir beabsichtigen, die
internationale Sichtbarkeit Österreichs als Energie-Innovationsland
zu erhöhen. Deshalb sehen wir es als wichtig an, Forschung und
Innovation in enger Zusammenarbeit mit der Industrie und regionalen
Akteuren voranzutreiben.“

Zwtl.: Energie in Zukunft sauber, sicher und für jeden
erschwinglich

2015 haben 195 Nationen auf der UN-Klimakonferenz in Paris
gemeinsam beschlossen, die globale Erwärmung auf weniger als 2 Grad
Celsius im Vergleich zu vorindustriellen Temperaturen zu begrenzen.
Die Umstellung auf Technologien zur CO2-neutralen Energieversorgung
ist auch eine große Chance für innovative
Energietechnologieunternehmen aus Österreich. Im Jahr 2015 betrug das
weltweite Marktvolumen 5,2 Billionen Euro. Eine aktuelle Studie
prognostiziert ein jährliches Wachstum der Energie- und
Umwelttechnologien von 6,9 Prozent bis 2025.

„Die Dekarbonisierung erfordert eine umfassende Umgestaltung des
Umgangs mit Energie sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf
technologischer Ebene. Heute erleben wir die Entstehung moderner,
hocheffizienter Energie-, Mobilitäts- und Produktionssysteme. Um an
dieser Revolution teilzunehmen, brauchen wir neue Technologien und
intelligente Lösungen. Forschung und Technologieentwicklung spielen
hierbei eine entscheidende Rolle“, so Hofer.

Zwtl.: Österreichs Energie- und Innovationsstrategie sowie die
#mission 2030

Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung die Energie- und
Innovationsstrategie auf den Weg gebracht. Forschung und Innovation
haben hier einen sehr hohen Stellenwert um gegen den Klimawandel
vorzugehen und den wirtschaftlichen Wohlstand zu fördern.
Intelligente Energiesysteme und Städte, energieeffiziente
Industrieprozesse sowie nachhaltiger Verkehr und Mobilität sind dabei
die zentralen Schwerpunkte. Hofer: „Unsere Energie- und
Innovationsstrategie ist die Basis für alle energie- und
klimarelevanten Maßnahmen der nächsten Jahre. Die Dekarbonisierung
des Elektrizitätssektors, das Auslaufen von 700.000
Ölheizungssystemen, die Förderung der Elektromobilität sowie
Maßnahmen zur Verlagerung des Personen- und Güterverkehrs auf die
Schiene sind wichtige Projekte dieser Strategie.“

Zwtl.: Etablierung Österreichs als Innovation Leader im Bereich
Energie

Seit seiner Gründung trägt das AIT Austrian Institute of
Technology mit unterschiedlichen Aktivitäten maßgeblich zur Umsetzung
des SET-Plan bei. Gleichzeitig ist das AIT Veranstalter der SET-Plan
Konferenz 2018 im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft.
Dr. Wolfgang Hribernik, Head of Center for Energy am AIT: „Es ist
eine institutionelle Aufgabe des AIT Austrian Institute of
Technology, Innovationen in strategisch wichtigen Infrastrukturthemen
voranzutreiben. Innovationen sind Grundvoraussetzung und Bestandteil
aller Aspekte der Energy Union und damit wesentlicher Eckpfeiler der
Transformation unseres Energiesystems. Der SET-Plan ist eines der
Grundinstrumente dafür. Wesentlicher Beitrag des AIT zum SET-Plan
sind kooperative Forschungs- und Demonstrationsprojekte. Im Rahmen
dieser Projekte wird gemeinsam mit österreichischen und europäischen
Forschungs- und Umsetzungspartnern an Lösungen gearbeitet, die zur
Realisierung der Integrated Roadmap beitragen. Hierfür sind nationale
Förderprogramme sowie europäische Programme wie Horizon2020 wichtige
Instrumente.“

Zwtl.: Österreich spielt zentrale Rolle bei internationaler
Energieforschung

Im Rahmen der European Energy Research Alliance, die auf
europäischer Ebene den Beitrag von ca. 250 Energieforschungszentren
aus 30 Staaten koordiniert, nimmt Österreich – vertreten durch das
AIT – eine zentrale Rolle ein und ist damit auch Mitglied des
Executive Committees, der strategischen Steuerungsgruppe dieser
Allianz. In den EERA Joint Programmes arbeiten europäische
Expertinnen und Experten an der Entwicklung von gemeinsamen
Forschungsprioritäten und Roadmaps für das jeweilige Themengebiet und
schaffen die Basis zur Umsetzung von kooperativen
Forschungsinitiativen. Österreich ist aktuell in sieben der insgesamt
16 EERA Joint Programmes aktiv beteiligt.

Weitere Infos: [www.setplan2018.at] (http://www.setplan2018.at/)

BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Elisabeth Hechenleitner
Presse
01/71162-658111
elisabeth.hechenleitner@bmvit.gv.at
www.bmvit.gv.at

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