
Künstliche Intelligenz: Vielfältige Einsatzgebiete in der Stadt Wien
Auf dem WeAreDevelopers AI Congress Vienna 2019 werden KI-Technologien für den privaten und öffentlichen Sektor veranschaulicht.
Wien (OTS) – Der digitale Wandel durchdringt Wirtschaft und
Gesellschaft und bietet großes Potential für neue Dienstleistungen
und Produkte, vereinfachte Prozesse und innovative Geschäftsmodelle.
In der öffentlichen Verwaltung in Österreich schreitet die
Digitalisierung im EU-Vergleich langsam voran, dies soll sich
allerdings in den nächsten Jahren ändern. Das frühe
Entwicklungsstadium hat dabei den Vorteil, dass intelligente
Technologien von Anfang an in die jeweiligen
Digitalisierungsstrategien integriert werden können. Die Stadt Wien
zeigt sich dabei als Vorreiter und sammelt bereits erste Erfahrungen
mit jungen Technologien wie Blockchain oder KI (Künstliche
Intelligenz). Partnerschaften mit internationalen Marktführern wie
Microsoft sind hierbei integraler Bestandteil der Strategie. Die
Vorteile dabei sind rasche Innovationszyklen, kürzere Time-To-Market
und signifikante Kostenvorteile, da in großen Teilen auf bereits
marktreifen Plattformen aufgesetzt werden kann.
„Der digitale Fortschritt hängt wesentlich davon ab, ob die Menschen
den neuen Technologien vertrauen. Um dieses Vertrauen zu gewinnen,
müssen Fragen der Sicherheit, des Datenschutzes und der Regulierung
von künstlicher Intelligenz (KI) geklärt werden. Deshalb müssen wir
uns jetzt besonders stark mit der Mensch-Maschine-Beziehung
auseinandersetzen.“, so Dorothee Ritz, General Managerin bei
Microsoft Österreich. „Wir müssen durch kluge Regulierung
sicherstellen, dass immer der Mensch und das Wohl der Gemeinschaft im
Mittelpunkt stehen. Verwaltungspersonal soll im E-Government
keinesfalls ersetzt, sondern durch KI in der täglichen Arbeit
unterstützt werden.“
„Technik war immer ein Werkzeug, dass dem Menschen die Arbeit
erleichtert hat. Wie wir bei unserem WeAreDevelopers AI Kongress in
Wien zeigen werden, ist der Stand der Technik bei künstlicher
Intelligenz schon einsatzbereit“, fügt Benjamin Ruschin, Co-Founder
und Managing Director bei WeAreDevelopers hinzu. „Mit dem
WeAreDevelopers AI Congress Vienna möchten wir die vielfältigen
Einsatzmöglichkeiten von KI für unsere Gesellschaft und Wirtschaft
aufzeigen und veranschaulichen.“
Wien hat heute schon KI-Lösungen im Einsatz. Um das Potenzial von
künstlicher Intelligenz weiter auszuschöpfen, wird die Stadt Wien bis
Ende 2018 eine eigene KI-Strategie entwickeln. Im Rahmen der
„Digitalen Agenda Wien“ wurde dafür auf der Partizipationsplattform
[www.partizipation.wien.at] (http://www.partizipation.wien.at/) –
„Künstliche Intelligenz: Ideen und Vorschläge für die Stadt Wien“ ein
Online-Ideenfindungsprozess gestartet. Ziel ist, weitere
Anwendungsfälle für innovative Services zugunsten der Wiener
Bevölkerung und zur Effizienzsteigerung bestehender Abläufe zu
identifizieren und somit einen weiteren Schritt in Richtung
europäische Digitalisierungshauptstadt zu machen.
Die Stadt Wien hat frühzeitig damit begonnen, Lösungen, die auf
Methoden der künstlichen Intelligenz beruhen, zur Effizienzsteigerung
in einzelnen Bereichen einzusetzen:
Zwtl.: • WienBot – der Chatbot der Stadt
Mithilfe von Spracherkennung und selbstständigem Lernen kann der
WienBot Antworten zu 350 Themen aus der Stadtverwaltung liefern. Mit
jeder Frage lernt der WienBot dazu. Anfragen werden ausgewertet und
das Informationsangebot laufend angepasst.
Zwtl.: • Wiener Krankenanstaltenverbund: Mehr Zeit für Patienten
Der KAV hat ein laufendes Projekt, bei dem mit Hilfe von
künstlicher Intelligenz eine semantische Suche im Bereich der
klinischen Dokumentation für eine bessere und automatisierte
Leistungscodierung von medizinischen Diagnosen eingesetzt wird. Das
erspart Ärztinnen und Ärzten Zeit und macht die Verrechnung der
Leistungen noch effizienter
Zwtl.: • Wiener Stadtwerke: Autonomes Fahren in der Seestadt Aspern
Die Wiener Linien haben in Kooperation mit dem Austrian Institute
of Technology zwei autonom fahrende Busse in der Seestadt Aspern in
Betrieb genommen. Im Juli 2018 waren zum ersten Mal zwei
selbstfahrende Busse mit Fahrgästen unter Realbedingungen auf einer
öffentlichen Straße in der Seestadt unterwegs.
Zwtl.: • Wiener Wohnen Kundenservice setzt auf den Einsatz einer
intelligenten Callcenter-
Lösung mit semantischer Suche, die aufgrund der Eingabe der
Fragestellungen der KundInnen automatisiert nach Lösungen sucht.
Dadurch wird die Einschulungszeit der Callcenter-MitarbeiterInnen
stark reduziert und lange Suchzeiten mit hoher Fehlerquote vermieden
Zwtl.: • IT-Sicherheit: Einsatz von Software zur Erkennung von
Bedrohungen
Ungewöhnliche Aktivitäten in den Netzwerken der Stadt Wien werden
durch den Einsatz einer Software zur Erkennung von Mustern und
Anomalien automatisiert gemeldet. So können Bedrohungen der
IT-Sicherheit zeitnahe erkannt, analysiert und abgewehrt werden.
„Wir sehen in den Technologien der künstlichen Intelligenz enormes
Potential für die Stadt Wien. Durch bestehende KI-Lösungen konnten
wir Prozesse bereits einfacher und effizienter gestalten – für unser
Verwaltungspersonal und unsere Bürgerinnen und Bürger“, so
Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ). „Unser Ziel ist es, weitere
innovative Services anzubieten, um künftig beispielsweise den
Kundenservice noch weiter zu verbessern, Wartezeiten bei der
Bearbeitung von Anliegen zu reduzieren oder die Nachvollziehbarkeit
von Entscheidungen zu erhöhen“.
Über WeAreDevelopers
WeAreDevelopers veranstaltet mit dem WeAreDevelopers AI Congress
Vienna am 4.-5. Dezember 2018 den größten Kongress für
Software-Entwickler zum Thema künstlicher Intelligenz in Europa. Mit
dem WeAreDevelopers World Congress, der am 6.-7. Juni 2019 im City
Cube Berlin stattfindet, findet mit 10.000 bis 15.000 Besuchern das
weltweit größte Event for Software-Entwickler statt.
[www.wearedevelopers.com] (http://www.wearedevelopers.com/)
Weiterführende Links
• EY & Microsoft Studie zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI)
in Europa. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse für Österreich finden
Sie [hier] (https://www.ots.at/redirect/pulse.microsoft).
• KI-Positionen von Opinion Leadern aus Österreich finden Sie in
„[Mensch & Maschine] (https://www.ots.at/redirect/onedrive)“.
• Ein Kommentar von Dorothee Ritz, General Managerin bei Microsoft
Österreich, zum Status Quo von künstlicher Intelligenz in Österreich
ist verfügbar im [Microsoft Österreich Newscenter]
(https://www.ots.at/redirect/news.microsoft)
• Weitere Informationen zu [künstlicher Intelligenz bei Microsoft]
(https://www.ots.at/redirect/news.microsoft1)
Benjamin Ruschin
Managing Director, WeAreDevelopers
ben@wearedevelopers.com, +43 676 8481 88880
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