Berlakovich: Kinderbetreuungseinrichtungen werden deutlich ausgebaut

Bis 2022 jährlich 180 Millionen für Elementarpädagogik – Bundeszuschuss steigt auf 142 Millionen pro Jahr

Wien (OTS/ÖVP-PK) – „Mit einer neuen Bund-Länder-Vereinbarung zur
Elementarpädagogik gibt es mehr Geld für die Kinderbetreuung. In den
nächsten vier Jahren werden jährlich 180 Millionen in adäquate
Einrichtungen, die sprachliche Frühförderung und verbindliche
Wertebildung investiert “, erklärte ÖVP-Regionalsprecher Abg.
Nikolaus Berlakovich zur diesbezüglichen Novellierung des
Finanzausgleichsgesetzes im Nationalrat.

142 Millionen vom Bund und 38 Millionen von den Ländern sollen dabei
schwerpunktmäßig in die Schaffung neuer Betreuungsplätze für
Unter-Dreijährige investiert, die Öffnungszeiten erweitert und
flexibler gestaltet werden.

„Die aktuellen Lebensverhältnisse erfordern den Ausbau eines
ausreichenden und leistbaren Kinderbetreuungs-Angebots. Die Zeiten,
als Ein- und Zweijährige ganz selbstverständlich zu Hause waren bzw.
betreut wurden, sind nämlich definitiv vorbei“, erklärte Berlakovich.
Er verwies dabei auf die ständig steigende Zahl von
unter-dreijährigen Kindern in Kindertagesheimen bzw. Kindergärten. In
den letzten zehn Jahren habe sich deren Zahl verdoppelt.

„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine der wichtigsten
Herausforderungen für die österreichische Familien- aber auch
Wirtschaftspolitik“ so Berlakovich. Für Teilzeit arbeitende
Elternteile – vorwiegend immer noch Frauen – speziell aber für
Alleinerziehende seien gut ausgebaute Kindergärten existenziell, eine
gut ausgebaute Kinderbetreuung sei Voraussetzung, dass sie überhaupt
einer Erwerbsarbeit nachgehen können.

„Die zusätzlichen finanziellen Mittel sind besonders für ländliche
Regionen und Gemeinden wichtig, wo das Angebot oft noch nicht
ausreicht, damit beide Elternteile Vollzeit arbeiten können. Ein
gutes Kinderbetreuungsangebot macht diese Gemeinden für junge
Familien attraktiv und hilft, der Abwanderung aus ländlichen Regionen
entgegenzuwirken“, betonte der ÖVP-Bereichssprecher für
Regionalpolitik.

„Sehr wichtig“ nannte der ÖVP-Abgeordnete die in der
Bund-Länder-Vereinbarung ebenfalls vorgesehene verbindliche
Wertebildung, die zusammen mit einer Sprachförderung intensiviert
werden soll. „Gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung für eine
erfolgreiche Integration und damit Basis für Erfolg in der späteren
Bildungs- und Berufslaufbahn“, so Berlakovich abschließend.
(Schluss)

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