
BMBWF zeichnet sieben Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit dem „Diversitas“-Preis aus
Wien (OTS) – Am Dienstagabend verliehen Generalsekretär Martin Netzer
und Sektionschefin Iris Rauskala den Diversitätsmanagementpreis
„Diversitas“ in der Aula der Wissenschaften. Insgesamt wurden sieben
Hochschul- und Forschungseinrichtungen für ihre herausragenden,
innovativen Leistungen auf dem Gebiet des Diversitätsmanagements
ausgezeichnet. Das inhaltliche Spektrum der Preisträger/innen reichte
von Strukturmaßnahmen über die Behandlung aktueller Themen bis hin zu
inklusiven Maßnahmen für konkrete Zielgruppen.
Wissenschaftsminister Heinz Faßmann gratuliert den Institutionen, die
sich mit ihren Projekten durchsetzen konnten: „Mit dem
Diversitätsmanagementpreis machen wir sichtbar, wie vielfältig und
engagiert österreichische Hochschul- und Forschungseinrichtungen
gesellschaftlichen Herausforderungen mit ganz konkreten Maßnahmen
begegnen. Die eingereichten Aktivitäten belegen eindrucksvoll, dass
die Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre gesellschaftliche
Vorreiterinnenrolle nachhaltig wahrnehmen. Dieses Engagement im Sinne
der Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verantwortung wollen wir
sowohl würdigen als auch mit dem „Diversitas“-Preis honorieren.“
Diversitätsmanagement beginnt sich zu etablieren
Der Diversitätsmanagementpreis „Diversitas“ wird biennal verliehen
und ist mit insgesamt € 150.000,- dotiert. Neben fünf Hauptpreisen zu
je € 25.000,- werden auch zwei Anerkennungspreise zu je € 12.500,-
vergeben. Begleitend mit der Geldprämie erhalten die
Preisträger/innen auch einen haptischen Preis überreicht. Dieser wird
alle zwei Jahre von einer anderen Hochschuleinrichtung gestaltet –
heuer entwarf Flora Szurcsik, Studierende der New Design University
St. Pölten, die Diversitätstrophäe „Human being“.
Die Einladung zur Teilnahme am Diversitätsmanagementpreis richtet
sich an die öffentlichen und privaten Universitäten, an die
Fachhochschulen sowie an das Institute of Science and Technology
Austria, die Österreichische Akademie der Wissenschaften und die
Ludwig Boltzmann-Gesellschaft. In Summe reichten 21 Institutionen
eine umfassende Diversitäts-Aktivität aus ihrem Wirkungsbereich ein.
Heinz Faßmann hebt die hohe Qualität der Einreichungen hervor: „Die
eingereichten Aktivitäten sind bestes Zeugnis, dass sich der Umgang
mit Diversität in Hochschulstrategien, in Maßnahmen,
Organisationsstrukturen und Arbeitsprozessen zu etablieren beginnt.
Insbesondere für die Weiterentwicklung des Bildungs-, Wissenschafts-
und Forschungsstandortes Österreich ist es wesentlich, dass sich die
Diversität der Gesellschaft an den Hochschulen und
Forschungseinrichtungen widerspiegelt und gezielte Maßnahmen zur
Chancengleichheit gesetzt werden.“
Die Einreichungen wurden von einer unabhängigen Fachjury, bestehend
aus internationalen Expert/innen, anhand eines Kriterienkatalogs
beurteilt. Kriterien für die Auswahl umfassten die Analyse und
Bewertung von Strukturverankerung, Mehrdimensionalität und
Intersektionalität, Inklusionsgrad, Ressourcenorientierung,
Partizipations- und Vernetzungsgrad, Nachhaltigkeit, Kreativität,
Innen- und Außenwirkung sowie das Potenzial für einen
Maßnahmentransfer auf andere Hochschul- und Forschungseinrichtungen.
Ausgezeichnete Hochschuleinrichtungen im Überblick
Fünf Hauptpreise zu je 25.000 Euro
Fachhochschule Technikum Wien für „Bridging Diversity – Maßnahmen für Diversität auf dem Weg in und durch das Studium“nTechnische Universität Graz für „You’ve got talent! – Die Checkliste „Diversität in der Lehre“ der TU Graz, ihre Verbreitung und Wirkung im Gesamtkontext der IDuK-Strategie“nUniversität für angewandte Kunst Wien für „Un-framing Diversity – Transversale Praxen, strukturelle Verankerung, institutionelle Systematisierung“nUniversität Innsbruck für „PhD Karriereförderprogramm für begünstigt behinderte und/oder chronisch erkrankte Nachwuchswissenschaftler/innen der Universität Innsbruck“nUniversität Wien für „Diversität in Aktion: Das 3 Säulen-Modell der Interaktion der Universität Wien“nZwei Anerkennungspreise zu je 12.500 Euro
Medizinische Universität Wien für „Nein zu sexueller Belästigung“nMedizinische Universität Innsbruck für „Wie kommt Diversitas in die MUI? Aufbau und Implementierung diversitätsspezifischer Schwerpunkte an der Medizinischen Universität Innsbruck“nDetaillierte Informationen zu den sieben ausgezeichneten
Einreichungen finden Sie unter
https://www.bmbwf.gv.at/wissenschaft-hochschulen/gleichstellung-und-d
iversitaet/
BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Mag. Annette Weber
Pressesprecherin
01 53120-5025
annette.weber@bmbwf.gv.at
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