GPA-djp-Protestkundgebung: Über 4.000 Beschäftigte demonstrieren gegen die Kassenfusion

GPA-djp-Teiber: „Mit einem Drittel weniger Personal kann es nur zu Leistungsverschlechterungen kommen“

Wien (OTS/ÖGB) – Über 4.000 Beschäftigte aller
Sozialversicherungsträger sind heute, Mittwoch, aus allen
Bundesländern nach Wien vor die WGKK in der Wienerbergstraße
angereist, um gegen die Kassenfusion zu demonstrieren. „Wir kämpfen
weiter für den Erhalt eines sozialen Österreichs“, so Barbara Teiber,
Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp). ++++

Die Gewerkschaften nähmen ihre historische Verantwortung ernst,
wenn sie gegen diesen Angriff auf das Gesundheitssystem auf die
Barrikaden steigen, so Teiber. „Wir verteidigen unser gutes
Gesundheitssystem, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in
Österreich aufgebaut haben und immer noch finanzieren“, sagte die
Gewerkschafterin.

„Die Patientinnen und Patienten erwarten Leistungskürzungen, wenn
nicht sogar allgemeine Selbstbehalte, und die Beschäftigten werden
respektlos behandelt, wenn hier vorgetäuscht wird, man könne jede
dritte Stelle einsparen“, erklärt die GPA-djp-Vorsitzende.

„Die aktuelle Gesundheitspolitik stellt die Interessen der
privatversicherten Upperclass und der Wirtschaftseliten ins Zentrum.
Diese Reform dient der Versicherungsindustrie, aber ganz bestimmt
nicht den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Unser Widerstand geht
weiter, auch nach dem Gesetzesbeschluss. Wir werden dagegenhalten“,
schließt Teiber.

GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
Daniel Gürtler
Tel.: 05 0301-21225
Mobil: 05 0301-61225
E-Mail: daniel.guertler@gpa-djp.at
Web: www.gpa-djp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender