Salzmann: Salzburger Uni-Absolventen können nun doch regulär unterrichten

Dienstrechtsnovelle heute im Nationalrat – Großer Erfolg für Salzburger Junglehrer

Wien (OTS/ÖVP-PK) – Die heute dem Nationalrat vorliegende 2.
Dienstrechts-Novelle 2018 enthält für die rund 150 Absolvent/innen
des Lehramts-Bachelorstudiums an der Universität Salzburg und dem
Mozarteum eine gute Lösung, zeigt sich die Salzburger Abgeordnete
MMMag. Gertraud Salzmann zufrieden und dankt Wissenschaftsminister
Heinz Faßmann für das rasche Einschreiten, nachdem Salzmann ihn Ende
Oktober über diesen Missstand informiert hatte.

Hintergrund: Die betroffenen Absolvent/innen konnten bisher – trotz
Abschluss – nach vier Jahren Studium nicht als Lehrer angestellt
werden. „Die 150 Bachelorabschlüsse wären für die Praxis nicht
vollwertig gewesen“, so Salzmann. Beide Hochschulen hatten bereits im
Herbst 2013 als erste in Österreich eine achtsemestrige Ausbildung
zum „Bachelor of Education“ angeboten. Eine Abstimmung der neuen
Ausbildung mit allen im Jahr 2013 beschlossenen Gesetzestexte war
allerdings nicht gegeben. Bisher war es ihnen nur möglich, über einen
einjährig befristeten Sondervertrag an Gymnasien und berufsbildenden
Schulen angestellt zu werden. Zudem durften sie auch nicht an einer
Neuen Mittelschule unterrichten, obwohl das mit den seit 2016
geltenden Bestimmungen möglich ist. Der Universität waren die
fehlenden Anstellungsbedingungen schon seit 2014 bekannt. Salzmann
selbst wurde erstmals als Dienstrechtsreferentin der AHS im April von
betroffenen Jungkollegen von dieser Situation informiert und hat sich
seither dafür eingesetzt, dieses Problem zu lösen. „Mir ist wichtig,
dass wir die Studenten nicht im Stich lassen“, erklärt Salzmann.

Konkret ist in der 2. Dienstrechts-Novelle 2018 eine
Gesetzesergänzung enthalten, die alle Bachelor- und Masterabschlüsse,
die bis 31. Dezember 2019 gemacht werden, den vollwertigen
Abschlüssen gleichstellt, der Gesetzgeber saniert somit die Mängel
der universitären Ausbildung. „Das ist ein großer Erfolg für die
Salzburger Junglehrer. Uns ist die Qualität unserer Lehrerinnen- und
Lehrerausbildung ein wichtiges Anliegen“, so Salzmann abschließend.
(Schluss)

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