KH Nord: Bürgermeister Ludwig Zeuge in Untersuchungskommission

„Erwarte mir Erkenntnisse für künftige Bauprojekte“

Wien (OTS/SPW-K) – In der Untersuchungskommission zum Krankenhaus
Nord sagte heute Bürgermeister Dr. Michael Ludwig als Zeuge aus.
Ludwig stand heute insbesondere in seiner früheren Funktion als
Wohnbaustadtrat der Untersuchungskommission Rede und Antwort. Im
Zentrum stand dabei die Bewertung von Grundstücken, die die MA69,
welche im Ressort des Wohnbaustadtrates angesiedelt war, im Auftrag
des Krankenanstaltenverbunds (KAV) erstellt hatte.

Die Experten der MA 69 hätten dazu klare Vorgaben, nämlich den
Vergleich mit ähnlichen Transaktionen in zeitlichem Konnex. Er
persönlich sei in die Bewertung nicht eingebunden gewesen, so Ludwig.
Zu anderen Fragen betreffend den Bau des Krankenhauses konnte Michael
Ludwig keine Auskunft geben, da er dafür als Wohnbaustadtrat nicht
zuständig war.

Zwtl.: Kapazitäten wieder in die Stadt holen=

Sehr klar äußerte sich Ludwig zur Frage, warum der KAV hohe
externe Beratungskosten hatte. Grundsätzlich sei es so, dass die
Bevölkerung der Stadt Wien stark wachse, gleichzeitig sei der
Personalstand nicht erhöht worden. Daraus folgt, dass gewisse
Leistungen Magistrats-extern vergeben werden müssen. „Ich bin sehr
dafür, dass wir die notwendigen Kapazitäten wieder in die Stadt holen
und dafür auch das Personal aufstocken“, sagte Ludwig.

Zwtl.: KH Nord startet Mitte 2019=

Ludwig geht davon aus, das KH Nord werde unter der Leitung von
Stadtrat Peter Hacker und der aktuellen KAV-Geschäftsführung mit
„einem durchschlagskräftigen Manager“ nunmehr planmäßig in Betrieb
gehen wird: „Mitte nächsten Jahres beginnt der Besiedelungsprozess.“

Zwtl.: Lehren für künftige Bauprojekt=

Eine generelle Bewertung der Errichtung des KH Nord will Ludwig
erst vornehmen, „wenn die Untersuchungskommission abgeschlossen ist
und ihren Bericht vorgelegt hat.“

Ludwig: „Ich habe selbst die Einsetzung dieser Kommission
initiiert. Ich erwarte mir von der Kommission einerseits eine Analyse
der Vergangenheit sowie Informationen, welche Konsequenzen wir für
künftige Großbauprojekte ziehen können.“

SPÖ Wien Rathausklub
Tom Woitsch
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