
„Alles Bio“ im vierteiligen „ORF III Themenmontag“ mit u. a. Dokupremiere „Die Wahrheit über Bio“
Außerdem: „Bio zwischen Wahn und Sinn“, „Die Bio-Illusion – Massenware Ökosiegel“, „Wie billig kann Bio sein?“
Wien (OTS) – Bio ist in – oder doch nicht? Der Ruf von Bioprodukten ist ambivalent – einst geschmäht, dann gehypt und jetzt skeptisch beäugt. Denn immer häufiger zeigt sich, dass zwischen Bio- und regulären Produkten kaum ein Unterschied ist. Auch dass Bio in der Erwartungshaltung mit regional gleichgesetzt wird, stellt sich oft als Utopie heraus. Wo liegt denn nun der Vorteil im Konsum von Bio-Lebensmitteln und was kann man sich vom Versprechen Bio erwarten? Mit diesen und anderen Fragen befasst sich ein vierteiliger „ORF III Themenmontag“ am 25. März 2019.
Den Auftakt macht die ORF-III-Neuproduktion „Die Wahrheit über Bio“ (20.15 Uhr) von Regisseur Wolfgang Winkler. Wer auf sich und seine Gesundheit etwas hält, kauft Bio. Zumindest möchte uns der Handel das suggerieren. Fragt man die Konsumentinnen und Konsumenten, gewinnt man den Eindruck, dass unter dem Label Bio viel mehr verstanden wird als es eigentlich gewährleistet. Denn weder ist man bei Bio vor allen Schadstoffen geschützt, noch garantiert dieses Etikett hochstehende Produktionsmethoden und sinnvolle Transportwege. So ist der größte Bio-Lieferant zum Beispiel China – ein Faktum, das an sich schon manche vermeintliche Standards relativiert.
Auch die Doku „Bio zwischen Wahn und Sinn“ (21.05 Uhr) von Torsten Mehltretter beschäftigt sich mit der Erwartungshaltung der Bio-Konsumentinnen und -Konsumenten. Nach zahlreichen Lebensmittelskandalen hoffen diese, unter dem Label Bio eine sichere Zuflucht vor den Übeln der industriellen Landwirtschaft gefunden zu haben. Doch wie so oft wollen Theorie und Wirklichkeit nicht ganz zusammenfinden.
„Die Bio-Illusion – Massenware Ökosiegel“ (21.55 Uhr) von Regisseur Christian Jentzsch beleuchtet, wie aus regionalen Bio-Produkten eine globale Massenproduktion geworden ist.
Den Abschluss macht „Wie billig kann Bio sein?“ (22.50 Uhr) von Knud Vetten. Darin stößt der Filmemacher auf die Hintergründe billiger Bio-Lebensmittel: Auf fragwürdige Tierhaltung, die Vernichtung von regionalem Bio-Obst und -Gemüse aufgrund von Billigimporten sowie qualitativ schlechte Nahrungsmittel.
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