
NEOS Wien/Ornig zur Rotenturmstraße: Begegnungszonen werden den Handel nicht retten!
Markus Ornig: „Die Stadtregierung muss endlich den Mut haben, Wien zur Tourismuszone zu erklären und die Ladenöffnungszeiten zu liberalisieren!“
Wien (OTS) – NEOS Wien Wirtschaftssprecher Markus Ornig fordert angesichts der Umgestaltung der Rotenturmstraße die Stadtregierung auf, endlich die Ladenöffnungszeiten zu liberalisieren: „Es ist gut, dass die Stadtregierung jetzt nach und nach die Flaniermeilen der Stadt aufputzt und noch mehr Tourist_innen in die Stadt locken will. Nur muss endlich auch für den Handel und die Wienerinnen und Wiener mitgedacht werden: Tagtäglich kommen Busse voller Tourist_innen am Schwedenplatz an, die dann wie beim Almauftrieb über die Rotenturmstraße raufgescheucht werden und vor allem durch die neue Begegnungszone zum Konsum angeregt werden sollen. Sonn- und Feiertags können sie aber nur ihre Nasen an den Schaufenstern der geschlossenen Läden reiben. In den Supermärkten an Wiener Bahnhöfen, die an Wochenenden hauptsächlich von den Wienerinnen und Wienern besucht werden, herrscht sowieso immer Ausnahmezustand, weil der Andrang so groß ist. So kann das nicht weitergehen, wenn Wien mit anderen Städten mithalten will!“
„Die Stadtregierung muss endlich den Mut haben, Wien zur Tourismuszone zu erklären und die Ladenöffnungszeiten freizugeben, wie es beispielsweise in Prag, Barcelona oder Rom längst der Fall ist. Eine Möglichkeit wäre, wie in Barcelona, die Ladenöffnung im ersten Schritt nur für Supermärkte unter 150 m2 freizugeben – so könnte der Herr Bürgermeister auch seiner versprochenen Super-Greißler-Aktion endlich Leben einhauchen!“, schließt Ornig.
Neos – Klub im Wiener Rathaus
Presse
+43 664 849 15 47
julia.kernbichler@neos.eu
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender