FW Witten: Jahreshauptversammlung: „Feuerwehren sind die Seele eines Ortes“

Witten (ots) – Etwa 250 Teilnehmer fanden sich am Freitagabend zur Jahreshauptversammlung der Wittener Feuerwehr im städtischen Saalbau ein.

Unter den Gästen befanden sich auch Bürgermeisterin Sonja Leidemann und Brandschutzdezernent Matthias Kleinschmidt.

Auch einige Ratsmitglieder fanden den Weg in Wittens gute Stube an der Berger Straße.

Mit den Worten „Die Feuerwehren sind die Seele eines Ortes“ bedankte sich die Rathauschefin unter anderem dafür, dass die Feuerwehr der Gemeinschaft der Stadt Zusammenhalt gewähre und damit die Zukunft Wittens mitgestalte.

Besonderen Dank sprach sie der Wehr für die tatkräftige Unterstützung während der Trockenperiode 2018 aus, ohne die viele junge Bäume wohl nicht überlebt hätten.

Feuerwehrchef Mario Rosenkranz wies in seiner Ansprache zunächst auf die Anzahl der Einsätze der Wehr im letzten Jahr hin, die sich mit insgesamt 1778 Alarmen im Mittel der vergangenen Jahre befindet. 322-mal rückten die Einsatzkräfte zu Brandeinsätzen aus, 1059-mal zu technischen Hilfeleistungen, der Rest setzt sich aus Alarmen durch Brandmeldeanlagen und Fehlalarmen zusammen. Dazu kommen etwa 10.000 Einsätze im Rettungsdienst, wie jedes Jahr ein deutlicher Schwerpunkt im Einsatzgeschehen an der Feuer- und Rettungswache an der Dortmunder Straße.

Besonderen Dank spendete Rosenkranz an die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr: „Die Freiwillige Feuerwehr ist ein elementarer Bestandteil im Gefüge der Stadt“, so der 51jährige Brandrat.

Das Ehrenamt sei sehr aktiv in der Aus- und Fortbildung, engagiere sich vorbildlich für die Jugendfeuerwehr und auch für die Ehrenabteilung. Nicht zu vergessen seien Aktivitäten die noch „so ganz nebenbei“ erledigt werden, wie zum Beispiel die Unterstützung bei Martinsumzügen oder beim Aufbau des Weihnachtsmarktes.

Auch die Arbeitgeber, die weiterhin bereit sind Mitarbeiter für Einsätze frei zu stellen, ließ der Leiter der Wittener Wehr nicht unerwähnt: „Das ist in der heutigen Zeit längst nicht mehr selbstverständlich“

Brandschutzdezernent Matthias Kleinschmidt zeigte sich zufrieden damit, dass die Substanz an Gerätehäusern und Fahrzeugen, ebenso wie die Personalzahlen aktuell stabil seien und ließ nicht unerwähnt, dass auch Frauen in der Feuerwehr erfreulicherweise in Witten inzwischen eine Selbstverständlichkeit seien.

Auch der Sprecher der freiwilligen Feuerwehr Witten, Gerd Webelsiep, bedankte sich für die vielen unterschiedlichen Aktivitäten der Ehrenamtler, die weit über das Einsatzgeschehen hinausgehen und für die Bereitschaft 365 Tage im Jahr neben ihren eigentlichen Berufen ihre Freizeit für das Allgemeinwohl zur Verfügung zu stellen.

Schließlich wurden nach einer eindrucksvollen Präsentation über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr in Bommern zahlreiche Ehrungen und Beförderungen ausgesprochen, von denen die Ehrenabteilungsmitglieder Reinhard Kellermann und Hans-Joachim Koch für eine inzwischen 50jährige Mitgliedschaft vom Verband der Feuerwehren in NRW besonders geehrt wurden.

Eine jähe Unterbrechung der Jahreshauptversammlung gab es gegen 19:15, als ein Teil der Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn abrücken musste und in aller Eile den Saal verließ um den Verunfallten zur Hilfe zu eilen, Feuerwehrleben live! (UGehrke)



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