Tiertransporteur fühlt sich von VGT beleidigt

Morgen öffentliche Verhandlung am Landesgericht Feldkrich/Vorarlberg – Transportunternehmer fordert Entschädigung

Wien (OTS) – Die jüngsten Aufdeckungen des VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN (VGT) rund um die Kälbertransporte von Vorarlberg und anderen Bundesländern ins Ausland haben einen Aufschrei in der Bevölkerung verursacht und politische Debatten ausgelöst, die sogar zu einem kurzzeitigen Aussetzen dieser Transporte geführt haben. Nun kommt eine neue Facette hinzu: Der Tiroler Transportunternehmer Johannes Lintner fordert vom VGT eine Entschädigung. Er sei durch die Berichterstattung über einen von ihm durchgeführten Kälbertransport beleidigt worden, weil der Eindruck erweckt worden wäre, dass er nicht gesetzeskonform gehandelt habe.

„Wir sehen diesen Vorstoß als Versuch, unsere Aufklärungsarbeit zu behindern und uns mundtot zu machen“, sagt David Richter vom VGT. „Aber wir werden uns das nicht gefallen lassen.“ Und weiter:
„Geradezu absurd erscheint uns der Umstand, dass wir bisher das Unternehmen überhaupt nicht genannt und dessen Fahrzeuge stets anonymisiert haben. Nachdem die Firma nun selbst ein öffentliches Verfahren gegen uns anstrebt, nehmen wir diese Rücksicht jetzt nicht mehr. Was das Unternehmen nämlich offenbar nicht weiß, ist, dass uns Beweise vorliegen, die eine Verwicklung dieser Firma in illegale Tiertransportpraktiken belegen.“

Verhandlung morgen, 23.5.2019, im Saal 58 (1. Stock), Landesgericht Feldkirch, Beginn 10:00 Uhr

Lintner vs. VGT

Tiroler Tiertransporteur klagt Tierschützer_innen

Datum: 23.5.2019, 10:00 – 12:00 Uhr
Ort: Landesgericht Feldkirch Saal 58 (1. Stock)
Schillerstraße 1, 6800 Feldkirch
Url: https://www.justiz.gv.at/web2013/file/2c94848540b9d4890141da35d4780429.de.0/medienliste%20kw%2021%20mai.pdf

VGT – Verein gegen Tierfabriken
David Richter
0676 585 26 29
medien@vgt.at
http://vgt.at

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