
ÖIG übt scharfe Kritik am sogenannten AL Quds-Tag
Für Antisemitismus ist kein Platz in Österreich
Wien (OTS) – Die Österreichsich-Israelische Gesellschaft ist besorgt, dass am Samstag zum wiederholten Male in Wien der einem eliminatorischen Antisemitismus huldigende Hetzmarsch zur „Befreiung“ Jeruslams und Auslöschung Israels stattfindet.
Ein Verbot des Marsches, so der Präsident der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft, Peter Florianschütz, sei aufgrund des hohen Gutes der Versammlungs- und Redefreiheit schwierig.
Florianschütz appelliert aber an die Polizeibehörden dieses einer westlichen Demokratie unwürdige Schauspiel genauestens zu beobachten und gegebenenfalls sofort einzuschreiten. Es sei zu befürchten, dass wieder antisemitische Parolen skandiert, Symbole verbotener islamistischer Organisationen gezeigt und Hetzreden, die zur Zerstörung Israels aufrufen, gehalten werden
Besonders angesichts der Schändung einer Ausstellung über Überlebende der Konzentrationslager am Ring, mutmaßlich durch Rechtsextreme, ist in den letzten Jahren eine geistig unheilvolle Allianz islamistischer und rechter Faschisten zu beobachten.
Der sogenannte „Al Quds-Tag“ wurde vom iranischen Revolutionsführer Khomeini 1979 für den letzten Freitag im Ramadan ins Leben gerufen, mit dem Ziel „den Sieg der Muslime über die Gottlosen“ (gemeint sind die Juden) sicherzustellen und „der Befreiung Palästinas von den blutrünstigen Zionisten“
Mag. Hans-Jürgen TEMPELMAYR
Österreichisch-Israelische Gesellschaft
Generalsekretär
0699-19630701
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