Rheinische Post: Chef der Monopolkommission empfiehlt Exportkartelle gegen China

Düsseldorf (ots) – Achim Wambach, der Chef der Monopolkommission, empfiehlt Exportkartelle als Mittel gegen unfaire Wirtschaftspraktiken Chinas. Wenn chinesische Unternehmen zunehmend fusionierten, um Wettbewerb auszuschalten, sollten deutsche Unternehmen darauf reagieren können, schreibt Wambach in einem Gastbeitrag für die Düsseldorfer „Rheinische Post“ (Mittwoch). „Ein Instrument dafür gab es schon einmal. Bis Ende der 90er Jahre waren Exportkartelle erlaubt. Falls China sich für eine nicht-wettbewerbliche Marktform entscheidet, gibt es gute Gründe, dieses Instrument zu reaktivieren.“ Weiter regte Wambach an: „Grenzausgleichsabgaben könnten dafür Sorge tragen, einen etwaigen Wettbewerbsvorteil chinesischer Unternehmen durch laxere Umweltstandards zu kompensieren. Europa ist nicht machtlos, um im Wettbewerb mit einem Staatskapitalismus zu bestehen.“

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