
FPÖ-Jenewein: „Kanzlerin Bierlein muss ihre Bediensteten gegen kollektive Vorverurteilung durch ÖVP-Nehammer verteidigen“
Wien (OTS) – „Die ÖVP unterstellt Mitarbeitern im Bundeskanzleramt offensichtlich ungeniert und ohne jegliche Verdachtsmomente, dass sie, sofern nicht eindeutig der türkis-schwarzen Anhängerschaft zuzuordnen, alle ‚kleine Silbersteins‘ seien. ÖVP-Generalsekretär Nehammer hat sie bei seinem gestrigen ZIB2-Auftritt zum ‚Schredder-Gate‘ ja mehr oder weniger direkt unter den Pauschalverdacht des Amtsmissbrauchs gestellt. Das kann man so nicht stehen lassen. Nehammer hat sich zu entschuldigen. Es wäre ein wichtiges Signal der Bundeskanzlerin, sich rasch und unmissverständlich schützend vor diese Bediensteten zu stellen und sie gegen die öffentliche kollektive Vorverurteilung durch Türkis-Schwarz zu verteidigen“, sagte heute FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Hans-Jörg Jenewein zum gestrigen ZIB2-Auftritt Nehammers.
„Zusammengefasst hat der gestrige Auftritt Nehammers eines wieder klar gemacht: Das Wohl des Ex-Kanzlers heiligt für die ÖVP wirklich sämtliche Mittel. Die Täter-Opfer-Umkehr ist dabei fixes Stilelement:
Was nichts anderes als ein türkis-schwarzer Skandal ist, wird zum Schmutzkübel der anderen uminterpretiert“, betonte Jenewein.
„Denken wir es doch umgekehrt: Was würden die Nehammers sagen, wenn ein enger Mitarbeiter eines SPÖ-Kanzlers mit Festplatten unter dem Arm aus dem Bundeskanzleramt rausmarschiert wäre, um sie unter falschem Namen schreddern zu lassen und wenn außerdem der zuständige Gruppenleiter und der für die IT-Sicherheit zuständige Präsidialsektionschef aus dem engsten Umfeld dieses Kanzlers kämen?“, so Jenewein.
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