NEOS über Rückgang bei Schulsozialarbeiter_innen alarmiert

Hoyos: „Wir wollen, dass alle Kinder die gleichen Chancen haben. Deshalb fordern wir mehr statt weniger Unterstützung für Lehrerinnen und Lehrer.”

Wien (OTS) – „Das, wovor wir immer gewarnt haben, ist jetzt passiert:
Durch das Streichen des Integrationstopfes geht die Zahl der Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen an den Schulen massiv zurück”, sagt NEOS-Bildungssprecher Douglas Hoyos.

Es sei einfach unverantwortlich, dass künftig nur noch 76 statt 107 Schulsozialarbeiter_innen in ganz Österreich tätig sein werden. „Wir wollen, dass alle Kinder die gleichen Chancen haben”, sagt Hoyos. „Um das zu erreichen, ist es aber notwendig, dass die Lehrerinnen und Lehrer mehr statt weniger Unterstützung bekommen, damit sie für ihre eigentlichen Aufgaben freigespielt werden”, sagt Hoyos – und erinnert an den von NEOS geforderten Chancenbonus, mit dem Schulen mit besonderen Herausforderungen mehr Geld bekommen, damit sie zusätzliches Personal an die Schule holen können.

„Eltern müssen sich sicher sein können, dass ihre Kinder in der Schule gut aufgehoben sind“, sagt Hoyos. „Dazu müssen wir beispielsweise Mobbing aktiv vorbeugen und es aktiv bekämpfen – und dafür braucht es ausreichend Unterstützungspersonal für die Schulen.”

Die aktuelle Möglichkeit, nämlich der teilweise Kostenersatz im Rahmen des Bildungsinvestitionsgesetzes (BIG), sei, so Hoyos, „eine nette Geste, aber lächerlich wenig. Der Bund wälzt hier die Verantwortung auf die Länder ab – wir brauchen aber eine einheitliche Lösung. Die Zukunft unserer Kinder ist zu wichtig, um sich hier gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.”

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