
Zukunftsthema Wohnen mit Fokus auf die Generation 60Plus
ExpertInnen-Forum des Fonds Soziales Wien
Wien (OTS) – Fast 200 Expertinnen und Experten trafen sich am 8. Oktober im Wappensaal des Wiener Rathauses, um über das Wohnen im Alter zu diskutieren. Anita Bauer, Geschäftsführerin des Fonds Soziales Wien (FSW), eröffnete am 8. Oktober das 14. FSW-ExpertInnen-Forum. Durch den Tag führte als Gastgeberin Dr.in Susanne Herbek, SeniorInnenbeauftragte der Stadt Wien und Chefärztin des FSW.
Die Gesellschaft verändert sich. Spätestens mit dem Eintritt der Generation der Babyboomer in die nachberufliche Lebensphase stehen wir vor einem spürbaren demografischen Umbruch. Der Gesellschaftswandel der vergangenen Jahrzehnte, zum Beispiel hohe Scheidungsraten, neue Familienformen, Migrationsprozesse oder alternative Arbeitsmodelle, schlagen sich in den Anforderungen von morgen nieder. Beispielsweise werden spätestens im Jahr 2035 bereits 52 Prozent der Frauen und 29 Prozent der Männer in Single-Haushalten leben, so die Zahlen der Magistratsabteilung 23.
„Gerade beim Thema Wohnen muss die Stadt auf den Gesellschaftswandel rechtzeitig reagieren. Dabei geht es nicht nur um die Bereitstellung von leistbarem Wohnraum, sondern auch um die Berücksichtigung neuer Technologien, alternativer Lebensmodelle und vor allem Mobilität. Die Stadt schafft Anreize und Angebote, damit jede Wienerin und jeder Wiener auch im Alter die ideale Wohnform findet“, sagt Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport.
Anita Bauer, FSW-Geschäftsführerin: „Wenn wir Wohnen nicht als Ware, sondern als Menschenrecht begreifen, und wenn wir wollen, dass Wienerinnen und Wiener selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben können, müssen wir soziale Fragen und Wohnraum zusammendenken.“
Beim FSW-ExpertInnen-Forum wurden in zahlreichen Fachvorträgen sowohl die demografischen Trends und Entwicklungen als auch alternative Wohnmodelle wie SeniorInnen-WGs, Generationenwohnen oder Smart Living beleuchtet. In einem anschließenden Publikumsdialog stellten sich die ExpertInnen den Fragen, wie das zukünftige Zusammenleben aussehen kann und welche Antworten die Stadt geben kann. Eines war für die TeilnehmerInnen auf jeden Fall klar: Das Thema Wohnen ist genauso divers wie die Wiener Bevölkerung und genauso vielfältig müssen auch das Angebot und die Wohnmöglichkeiten für die Generation 60plus sein.
Über das FSW-ExpertInnen-Forum
Einmal im Jahr lädt der Fonds Soziales Wien (FSW) Expertinnen und Experten dazu ein, aktuelle Herausforderungen und Themen zu beleuchten. Ziel des FSW-ExpertInnen-Forums ist ein bereichsübergreifender Dialog, um Antworten auf aktuelle Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens in der Stadt zu finden. Damit soll der soziale Friede gesichert, die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener erhalten und die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichsten Organisationen und Institutionen gefördert werden. Mehr über die Aufgaben des Fonds Soziales Wien auf www.fsw.at.
Über die SeniorInnenbeauftragte der Stadt Wien
Seit Jänner 2017 ist Dr.in Susanne Herbek SeniorInnenbeauftragte der Stadt Wien. Als Vermittlerin zwischen Gesellschaft, Stadt und Politik ist sie das Sprachrohr der aktiven WienerInnen in der nachberuflichen Lebensphase. Neben der Interessenvertretung ihrer Generation ist ihr die Darstellung und Kommunikation der Diversität der Gruppe der SeniorInnen ein großes Anliegen. Eine ihrer Initiativen ist der Monat der SeniorInnen, mit dem sie einerseits das Angebot der Stadt und andererseits das Selbstbild von Menschen in der nachberuflichen Lebensphase vermitteln möchte. Mehr über die Aktivitäten der SeniorInnenbeauftragten der Stadt Wien auf senior-in-wien.at
Rückfragehinweis:
Fonds Soziales Wien
Iraides Franz, Pressesprecherin
Tel. 0676 – 8289 20 678
Büro der SeniorInnenbeauftragten der Stadt Wien
Wolf Mandl, MA, Kommunikation
wolfgang.mandl@fsw.at
Tel. 0676 – 8289 20 847
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