
Warnung vor „Handy am Steuer“
LH-Stellvertreter Schnabl fordert höhere Strafen für Handy-Telefonie während des Fahrens
St. Pölten (OTS/NLK) – Über das Thema „Handy weg vom Steuer“ informierten heute LH-Stellvertreter Franz Schnabl und Ferdinand Zuser, Leiter der Landesverkehrsabteilung in der Landespolizeidirektion Niederösterreich, bei einer Pressekonferenz in St. Pölten.
„Unachtsamkeit und Ablenkung durch Handyspielereien sind die mit Abstand häufigsten Unfallursachen. Während die Unfälle insgesamt rückläufig sind, stieg die Unfallzahl im Bereich ‚Unachtsamkeit/Ablenkung‘ in den letzten Jahren deutlich an“, hob der LH-Stellvertreter hervor. Es lasse sich aus der Unfallstatistik klar herauslesen, dass dieses Verhalten ungleich öfter zu Unfällen führe und auch mehr Opfer im Straßenverkehr fordere, meinte er. „Das Handy soll nur über die Freisprecheinrichtung verwendet werden und es dürfen keine Nachrichten während des Fahrens gecheckt werden“, sagte Schnabl. Die Sozialdemokratie werde im Rahmen einer Landtagssitzung einen Resolutionsantrag einbringen, der höhere Strafen für Handy-Telefonie und Handy-Spielereien fordere, kündigte Schnabl an. Zudem müsse das Telefonieren mit dem Handy beim Autofahren zu einem Vormerkdelikt werden, so der LH-Stellvertreter.
„Vor uns liegt ein verlängertes Wochenende mit einem verstärkten Verkehrsaufkommen. Ziel der Exekutive ist es, einen reibungslos laufenden Verkehr sicher zu stellen, damit wir unfallfrei vorankommen“, sprach Schnabl einen weiteren Aspekt an. Der LH-Stellvertreter bedankte sich bei der Verkehrspolizei, die alles unternimmt, um den Verkehrsfluss zu gewährleisten und dafür sorgt, dass die Regeln eingehalten werden.
Ferdinand Zuser, Leiter der Landesverkehrsabteilung, führte aus: „Wer mit dem Handy am Ohr im Auto telefoniert, reagiert so schlecht wie ein Lenker mit 0,8 Promille. Das Hantieren mit dem Handy während der Fahrt – SMS, Mail und WhatsApp lesen oder schreiben – hat sich wesentlich verstärkt.“ Laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) würden Autofahrer in Österreich täglich Hunderttausende Telefonate ohne Freisprecheinrichtung führen, so Zuser.
Nähere Informationen beim Büro LHStv. Schnabl unter 0699/13 03 11 66, Anton M. Feilinger, und E-Mail anton.feilinger@lhstv-schnabl.at.
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Ing. Mag. Johannes Seiter
02742/9005-12174
presse@noel.gv.at
www.noe.gv.at/presse
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender