Der ORF begrüßt KommAustria-Entscheidung zu Flimmit-Weiterentwicklung

Wien (OTS) – Der ORF hat sich – über seine Tochtergesellschaften ORS comm und ORF-Enterprise – 2014 am Video-on-Demand-Start-up Flimmit beteiligt und es in weiterer Folge übernommen, um heimischen Film-und Fernsehproduktionen eine langfristige Sichtbarkeit im Streaming-Zeitalter zu gewährleisten. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund des immer weiter zurückgehenden DVD-Markts wichtig, da sonst viele mit öffentlichen Mitteln bzw. durch den ORF (ko-)produzierte Titel für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich wären. Dieses von Beginn an als Initiative zur Stärkung des heimischen Marktes positionierte Angebot wurde bislang rein kommerziell finanziert, was sich jedoch als nicht langfristig tragfähig herausgestellt hat. Der ORF begrüßt daher die nunmehrige Genehmigung der Kommunikationsbehörde Austria, ein öffentlich-rechtliches Video-on-Demand-Service mit fiktionalem Schwerpunkt gestalten und teilweise aus Programmentgelt finanzieren zu dürfen. Der ORF wird diesen behördlichen Auftrag in den nächsten Monaten umsetzen und dabei das bisherige Flimmit-Angebot einem grundlegenden Relaunch unterziehen. Ziel ist es, die besten österreichischen Produktionen aus Film und Serie sowie Schätze aus dem ORF-Archiv auf einer Plattform leicht zugänglich zu machen und das neue Flimmit-Premium-Segment des zukünftigen ORF-Players zu positionieren.

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