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Handelsverband: KV-Abschluss an der Grenze des Stemmbaren. Reformen bei Zuschlägen für 2020 das A und O.

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Zusätzliche rahmenrechtliche Komplexität sorgt für gemischte Gefühle bei den Mitgliedern des Handelsverbandes.

Wien (OTS) – Nach mehrwöchigen Gesprächen wurde bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die mehr als 400.000 Angestellten und 15.000 Lehrlinge im Handel heute eine Einigung erreicht. Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter vereinbarten eine Gehaltserhöhung von 2,2 bis 2,5 Prozent.

„Der durchschnittliche Tarif von 2,35 Prozent liegt für einige Händler hart an der Grenze des Stemmbaren, die zusätzlichen rahmenrechtlichen Vereinbarungen erhöhen die Komplexität in der Administration. Daher muss ab jetzt der volle Fokus auf der Vereinfachung der Zuschläge liegen“, sagt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will in einer ersten Stellungnahme.

Auch wenn es sich nur um geringe rahmenrechtlichen Änderungen handelt, sind viele Handelsbetriebe bereits jetzt mit dem Wulst an Bürokratie überfordert.

„Begrüßenswert ist der Umstand, dass auf sachlicher Ebene diskutiert wurde und Lehrlinge sowie auszubildende Fachkräfte durch finanzielle Anreiche verstärkt an die Handelsbranche gebunden wurden“, kommentiert Handelsverband-Präsident Stephan Mayer-Heinisch.

„Wir danken den Verhandlern für ihr Engagement. Nun gilt es gemeinsam den konjunkturellen Gewitterwolken entgegenzutreten und den Fokus auf das Wesentliche zu legen: Die beschäftigungsintensive Branche zu stärken, um gemeinsam volkswirtschaftliche Effekte zu erzielen“, so Rainer Will.

Handelsverband
Mag. Gerald Kuehberger, MA
Communications Manager
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