Faktencheck: Retten Vegetarier unser Klima? Dieser Veggie-Rechner zeigt es

Kostenfreies Tool berechnet und visualisiert Klimabilanz (FOTO)

Berlin (OTS) – Ein neuer Online-Rechner zeigt es schwarz auf weiß:
VegetarierInnen und VeganerInnen leben weniger klimaschädlich als Fleischesser. Doch in welchem Umfang genau? Das lässt sich mit dem neuen Online-Rechner der Plattform blitzrechner.de individuell für jede(n) VegetarierIn bzw. VeganerIn berechnen.

Direkt zum Rechner: https://www.blitzrechner.de/veggie/

Tierleben retten, Ressourcen schonen, Antibiotika reduzieren: All das leisten VegetarierInnen und VeganerInnen täglich

Der Rechner ermittelt dabei auf Basis des Fleischverzehrs eines durchschnittlichen deutschen Verbrauchers, wie viel Fleisch der bzw. die jeweilige VegetarierIn oder VeganerIn seit seiner bzw. ihrer Ernährungsumstellung eingespart hat.

Dies wird auf Tierleben, CO2- und Antibiotika-Verbrauch umgerechnet. So sehen VegetarierInnen und VeganerInnen direkt auf einen Blick, wie viele Tierleben sie bereits geschont und wie viel CO2 sie eingespart haben. Außerdem, wie viel weniger Antibiotika dadurch zum Einsatz kamen.

Das Ergebnis überrascht: Zwar sind sich viele VegetarierInnen und VeganerInnen durchaus dessen bewusst, wie schädlich Fleischkonsum für das Weltklima sein kann. Doch nun können sie auch schwarz auf weiß sehen, wie klimaschonend ihr eigener Konsum ist.

„An der karnivoren Lebensweise hängt ja ein ganzer Rattenschwanz. Massentierhaltung ist nur mit einem hohen Energieeinsatz und unter der massiven Gabe von Antibiotika möglich. Viele VegetarierInnen sind sich zwar sicher, dass ihre Lebensweise in irgendeiner Weise einen positiven Einfluss auf ihre Umwelt haben muss. Aber was genau das bedeutet, auf welche Summen eingesparten CO2s oder Antibiotika sich das im Laufe der Zeit summiert, das ist oft auch für die VegetarierInnen/ VeganerInnen selbst überraschend – insbesondere, durch die anschauliche Visualisierung der Ergebnisse.“, so Tim Lilling, Projektleiter bei blitzrechner.de.

Auch ein Vergleich der vegetarischen und veganen Lebensweisen findet auf der Seite statt, zudem finden VegetarierInnen und VeganerInnen hier hieb- und stichfeste Argumente gegen die drei schlimmsten Stammtischparolen sowie Tipps, wie sie hartgesottene FleischliebhaberInnen in ihrem Umfeld zu ein wenig Fleischverzicht bewegen können, ohne missionierend zu wirken.

Zu Seite und Rechner: https://www.blitzrechner.de/veggie/

Über blitzrechner.de

Blitzrechner.de ist Deutschlands größtes Rechenportal rund um Verbraucherthemen und liefert Antworten auf typische Alltagsfragen. Wie viel Strom verbrauchen meine elektrischen Geräte? Wie berechnet man Schuhgrößen richtig? Was ist eigentlich mein optimaler Trainingspuls? Und wie funktioniert eigentlich nochmal Prozentrechnung?

Über 200 kostenfreie Online-Rechner liefern schnell die richtige Lösung. Hintergrundinformationen, Infografiken und Statements von Experten runden das Angebot ab. Die Nutzung der Plattform ist kostenfrei. Blitzrechner.de wird unter anderem unterstützt vom Berliner „Freundeskreis für Mathematik“. Sitz von blitzrechner.de ist Berlin. Weitere Infos unter https://www.blitzrechner.de/

Bildinfo BILD 1:

Jeder Deutsche verbraucht pro Jahr über 60 Kilogramm reines Fleisch. Das bedeutet: Innerhalb von 10 Jahren verzehrt jeder Durchschnittsdeutsche ein halbes Rind, viereinhalb Schweine und 117 Hühner. Seit 1850 hat sich der Fleischkonsum in Deutschland pro Kopf übrigens vervierfacht, seit 1950 ungefähr verdoppelt. Und das ist ein Problem. Denn die Fleischerzeugung hat vielfältige Auswirkungen auf Klima und Umwelt. Mehr Informationen unter
https://www.blitzrechner.de/fleisch/ / Faktencheck: Retten Vegetarier
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Bildinfo BILD 2:

CO2-Ausstoß durch Fleischproduktion .Diie Produktion von Fleisch wirkt sich indirekt und direkt auf das Weltklima aus.
Verfütterung vs. Verzehr von Getreide: Tiere werden mit Kraftfutter wie Mais, Weizen oder Soja gefüttert. Dabei ist das Umwandlungsverhältnis von Futter zu angesetztem Fleisch schlecht: Ein Schwein muss mit mindestens 2,5 Kilo gefüttert werden, um 1 Kilo zuzulegen. Ein Rind mit sogar noch mehr. Es wäre deutlich Ressourcen schonender, wenn Getreide und Hülsenfrüchte direkt als Nahrung für den Menschen verwendet würden, anstatt den Umweg über das Tier zu gehen.

Rodung von Grünflächen: Wertvolle Grün- oder Waldflächen werden zu Äckern oder Weideland umfunktioniert. Durch die Rodung von Bäumen und Erodieren der Humusschicht entweichen dabei große Mengen gebundenen CO2 in die Atmosphäre.

Produktion von CO2 durch Tiere selbst: Die Tiere selbst produzieren CO2. Insbesondere Rinder emittieren klimaschädliche Gase wie Methan im Übermaß. So gibt ein einziges Rind pro Tag 200 Liter Methangas in die Atmosphäre ab. Laut Umweltbundesamt ist Methan 25-mal so schädlich wie CO2. / Faktencheck: Retten Vegetarier unser Klima? Dieser Veggie-Rechner zeigt es / Kostenfreies Tool berechnet und visualisiert Klimabilanz / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/114339 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Blitzrechner/blitzrechner.de“

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