FPÖ – Hofer: Rechtsverständnis von Angelika Mlinar zu Doppelstaatsbürgerschaft nicht nachvollziehbar

Wien (OTS) – Die frühere NEOS-EU-Abgeordnete Angelika Mlinar ist für die in Slowenien mitregierende SAB-Partei als Kohäsionsministerin nominiert worden. Anfang Dezember hat Mlinar daher den Antrag auf die slowenische Staatsbürgerschaft gestellt. Die Kriterien dafür erfüllt sie offenbar – und Mlinar hofft darauf, dass sie künftig eine österreichisch-slowenische Doppelstaatsbürgerin sein kann. Laut Medienberichten geht Mlinar aber davon aus, dass sie eine Doppelstaatsbürgerschaft bekommt. „Wenn man mir das nicht erlauben würde, was ich nicht glaube, müsste man mir im nächsten Schritt die österreichische Staatsbürgerschaft aberkennen. Das ist dann schon ein solches Niveau, das ich mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen kann“, wird Mlinar zitiert.

FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer: „Ich gratuliere Frau Mlinar, wenn sie Ministerin in Slowenien wird. Es wäre aber falsch, gleichzeitig eine Doppelstaatsbürgerschaft einzufordern, denn es kann durchaus sein, dass sie in dieser Funktion im Interesse Sloweniens auch gegen die Interessen von Österreich zu entscheiden hat. Eine Doppelstaatsbürgerschaft kann nur dann gewährt werden, wenn dies im Interesse der Republik Österreich liegt. Ich sehe dieses Interesse nicht.“

Rein rechtlich liegt die Entscheidung über die Gewährung eines Doppelpasses bei der Stadt Wien. Medienberichten zufolge hat Angelika Mlinar dort bereits einen entsprechenden Antrag eingebracht.

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