Selbstbehalt für Selbstständige muss fallen

SWV Matznetter stellt Entschließungsantrag im Parlament

Wien (OTS) – In der heutigen Nationalratssitzung wurde über die misslungene Sozialversicherungsreform debattiert, die unter Türkis-Blau eingeleitet wurde. Christoph Matznetter, Wirtschaftssprecher der SPÖ und Spitzenkandidat des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands für die Wirtschaftskammerwahl 2020, nutzte die Gelegenheit, um sich für die Selbstständigen stark zu machen: Er brachte einen Entschließungsantrag zur Abschaffung des Selbstbehalts für Selbstständige ein.

„Krankheit darf nicht bestraft sein! Die Krankensteuer für Selbstständige muss also endlich fallen. Uns wurde eine Leistungsharmonisierung nach oben versprochen. Die Konsequenz muss sein, dass der Selbstbehalt beim Besuch von Ärztin oder Arzt ersatzlos gestrichen wird“, so Matznetter.

Gerade für Selbstständige mit wenig Einkommen stellt der bis zu 20% hohe Selbstbehalt für ärztliche Behandlungen eine enorme Hürde dar. Die hohen Kosten führen dazu, dass sich Selbstständige seltener medizinischen Untersuchungen unterziehen. So werden Krankheiten später erkannt, führen in Folge zu noch höheren Kosten und im Extremfall zu Arbeitsunfähigkeit.

Die beiden Regierungsparteien ÖVP und Grüne stimmten den Antrag allerdings nieder. Sie scheinen kein Problem damit zu haben, dass Selbstständige mit hohen Selbstbehalten belastet werden.

„Das Prinzip ,Gleiche Leistungen für gleiche Beiträge‘ muss auch für die österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer gelten! Wer für die ersatzlose Streichung des Selbstbehalts und die lückenlose soziale Absicherung aller Selbstständigen und ihrer Angehörigen ist, wählt bis 5. März Liste 2“, ruft Matznetter abschließend zur WK-Wahl auf.

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