ZEW-Chef kritisiert Rentenkommission und fordert höheres Rentenalter

Düsseldorf (ots) – Das Forschungsinstitut ZEW Mannheim kritisiert die Vorschläge der Rentenkommission: „Chance verpasst! Ihrem Auftrag ist die Kommission nicht nachgekommen. Der Abschlussbericht umschifft die wesentlichen Fragen. Dabei liegen die Erkenntnisse seit langem auf dem Tisch, die eine Reform der Rentenversicherung notwendig machen“, schreiben die ZEW-Forscher Tabea Bucher-Koenen und Achim Wambach in einem Gastbeitrag für die Düsseldorfer „Rheinische Post“ (Samstag).

Sie fordern vor allem eine Reform des Rentenalters: „Änderungen im Rentensystem benötigen eine Vorlaufzeit, damit sich die Bevölkerung und die Wirtschaft darauf einstellen können. Und eigentlich ist allen bewusst, dass dabei auch das Renteneintrittsalter eine Rolle spielen wird. So haben etwa die Niederlande oder Italien das Renteneintrittsalter bereits an die Entwicklung der Lebenserwartung angepasst. Leider hat die Rentenkommission es nicht geschafft, sich bei diesem Thema zu einigen.“

Achim Wambach ist Präsident des ZEW und Chef der Monopolkommission.

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