
FPÖ – Brückl: Die heutige Pressekonferenz der Bundesregierung zeugt von bildungspolitischer Inkompetenz des Kanzlers
Schulen und Unis laut Kurz volkswirtschaftlich nicht wichtig
Wien (OTS) – Für einen Skandal sorgte Bundeskanzler Kurz bei der heutigen Regierungs-Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Krise. „Auf die Frage eines Journalisten, wie denn nun die weitere Vorgehensweise bezüglich Schulen und Universitäten sei, antwortete Kanzler Kurz, dass man bei etwaigen Lockerungen der Maßnahmen zuerst auf die volkswirtschaftlich wichtigen Gebiete schauen müsse und suggerierte damit, dass Bildungseinrichtungen nicht dazu gehören“, berichtete der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl, der sich schockiert über die bildungspolitische Inkompetenz des Kanzlers zeigte.
„Dass es auf Dauer nur eines gibt, was teurer als Bildung ist, nämlich keine Bildung, scheint Kurz bei seinen unzähligen Inszenierungs-Pressekonferenzen vergessen zu haben“, erläuterte Brückl die Wichtigkeit von Bildung für Volkswirtschaften und weiter:
„Nichts ist für den langfristigen Wohlstand des Einzelnen, wie ganzer Gesellschaften wichtiger als gute Bildung. Denn aus ökonomischer Sicht kann Bildung als Investition in das Wissen und die Fähigkeiten der Bevölkerung angesehen werden.“
Dass Bildung für den Kanzler nicht zu den wichtigsten Punkten auf der Agenda der Regierung gehöre, reihe sich laut Brückl auch in den von Unfähigkeit geprägten Umgang von Bildungsminister Faßmann mit der aktuellen Matura-Problematik ein. „Dass unzählige Maturanten noch immer keine Gewissheit über die weitere Vorgehensweise haben, passt ja zur bildungspolitischen Untauglichkeit des Kanzlers wie die Faust aufs Auge“, will Brückl endlich Antworten statt des ständigen Herumlavierens seitens der Regierung sehen. „Entlarvend ist es jedenfalls, welchen Stellenwert der Bundeskanzler unseren Schulen und Universitäten für die Volkswirtschaft beimisst. Im Gegenteil kann es sich die Wirtschaft nicht leisten, einfach auf eine komplette Schüler- beziehungsweise Studentengeneration von späteren Fachkräften zu verzichten“, erneuerte der freiheitliche Unterrichtssprecher seinen Appell, dass kein Schüler ein Jahr verlieren dürfe.
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