
ÖH Uni Salzburg ad Minister Faßmann: Nicht das Hochschulwesen vergessen
Hochschulwesen für Wissenschaftsminister Faßmann scheinbar nicht wichtig – kaum Erwähnung der Universitäten in heutiger Pressekonferenz
Salzburg (OTS) – In der heutigen Pressekonferenz des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung wurde das Hochschulwesen mit keinem Wort erwähnt. Erst auf Nachfrage erklärte Minister Faßmann, ihm sei wichtig, dass es Prüfungen gebe.
Viele Studierende melden sich freiwillig zum Zivildienst, für Nachbarschaftshilfe und diverse andere Projekte – während sie selbst zahlreiche ungeklärte Fragen beschäftigen. Viele Studierende haben ihre Arbeitsverhältnisse verloren oder wissen nicht, ob sie weiter ihre Beihilfen beziehen können.
„Wir verfolgen die Kommunikation durch das Bundesministerium aufmerksam und warten auf Entscheidungen zu diversen Bereichen. Dass Minister Faßmann die Hochschulen heute nicht einmal erwähnt hat zeigt, wie unwichtig offensichtlich dieser Bereich für den Bundesminister ist“, erklärt das Vorsitzteam der ÖH Universität Salzburg. „An der Universität Salzburg sind viele Prozesse ins Stocken gekommen, weil es aus dem Bundesministerium keine Entscheidungen gibt. Das ist für unsere Studierenden sehr frustrierend, weil sie zu diversen Bereichen noch immer keine Antworten haben“, kritisiert Keya Baier, Vorsitzende der ÖH Universität Salzburg. Österreichweit warten über 400.000 Studierende momentan auf Entscheidungen aus dem Bundesministerium.„Wir brauchen einheitliche Regelungen zu einer Reihe verschiedener Bereiche. Das sind zum Beispiel Toleranzsemester, die Studienbeihilfe, auslaufende Studiengänge und diverse weitere Bereiche. Studierende sind hier darauf angewiesen, dass das Ministerium handelt“ fordert Hande Armagan, erste stellvertretende Vorsitzende. „Wir fordern Herrn Minister Faßmann daher auf, die Hochschulen nicht zu vergessen. Studierenden Arbeit als Erntehelfer*innen anzubieten ist nicht ausreichend“, schließt Raphaela Maier, zweite stellvertretende Vorsitzende, mit einem Appell ab.
Keya Baier
Vorsitzende der ÖH Universität Salzburg
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