
FPÖ – Brückl zu Coronavirus: Öffnung von Schulen in sehr gering belasteten Bezirken endlich in Angriff nehmen
Nicht nachvollziehbar, Schulen in Regionen mit wenig Infizierten weiterhin geschlossen zu halten
Wien (OTS) – „Die schrittweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs muss nun rasch in den Fokus der schwarz-grünen Regierung rücken. So muss die Öffnung von Schulen in sehr gering belasteten Bezirken endlich in Angriff genommen werden“, forderte heute der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl, der an Bildungsminister Faßmann appellierte, die Schüler nicht länger von ihrem so dringend notwendigen sozialen Umfeld fernzuhalten.
„Es ist nicht nachvollziehbar, Schulen in vom Coronavirus sehr gering belasteten Bezirken unseres Landes weiterhin geschlossen zu halten. Eine Öffnung in diesen Regionen – begleitet von mehreren Schutzmaßnahmen – ist eine sichere und gangbare Alternative zu der derzeitigen Einstellung des Schulbetriebs bis Mitte Mai. Zum Wohle der Kinder und ihrer Ausbildung hätte man schon längst in Regionen mit wenig Infizierten, eine Wiederaufnahme des Schulbetriebs bewerkstelligen können. Wenn dann dort keine Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen feststellbar wären, könnten andere Regionen und Bundesländer nachziehen und einen wichtigen und vor allem einen rascheren Beitrag zur Normalisierung unseres Lebens leisten“, führte Brückl aus.
„Auch Kärntens SPÖ-Landeshauptmann denkt schon laut über eine Teilöffnung von Schulen in Regionen mit weniger Infizierten nach“, sagte Brückl, der sich auch einen gestaffelten Unterricht vorstellen könne. Demnach sollten jeweils rund fünf Schülerinnen und Schüler einer Klasse pro Tag in den Hauptfächern in der Schule unterrichtet werden. Dieses Modell stelle sicher, dass die Sicherheitsabstände eingehalten werden können. Brückl hält fest, dass „dann jedes Kind einen Tag pro Woche normalen Unterricht in der Schule hat. Zusätzlich zur Heranführung an den Regelunterricht würde man so die soziale Isolierung bekämpfen, die vielen Kindern im ganzen Land schon zu schaffen macht.“
„In diesem Zusammenhang mutet der Abgang des Public-Health-Experten Martin Sprenger aus dem Expertenstab des Gesundheitsministeriums etwas merkwürdig an, nachdem er in einem ‚Addendum‘-Interview das Krisenmanagement der Regierung teilweise in Frage gestellt hat. Im Bereich der Schulen vertrat auch er nämlich die Ansicht, unter regionalen Gesichtspunkten die Wiederinbetriebnahme der Bildungseinrichtungen zu forcieren“, so Brückl.
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