Samariterbund setzt auf starke Partner während der Corona-Pandemie

Um wichtige hygienische Maßnahmen umsetzen zu können, muss viel investiert werden

Wien (OTS) – Österreich erlebt die größte gesellschaftliche Krise seit dem 2. Weltkrieg, und der Samariterbund, die zweitgrößte Rettungs- und Blaulicht-Organisation im Land, gewährleistet jeden Tag die Betreuung von Menschen in Not. Während der Corona-Pandemie erbringt der Samariterbund österreichweit viele wichtige Leistungen für die Gesellschaft. Neben den täglichen Aufgaben werden Sondereinsätze geleistet, um alle Services trotz der Beschränkungen des sozialen Lebens weiterhin auf hohem Niveau anzubieten.

Dies betrifft nicht nur die Rettungs- und Krankentransporte. Auch der Alltag in mehr als 30 Samariterbund-Pflegeeinrichtungen ­− inklusive 24-Stunden-Betreuung − wird an die aktuelle Lage angepasst, um die Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich zu versorgen. Sowohl die Notrufsysteme für die Sicherheit in den eigenen vier Wänden wie auch die Sozialmärkte stehen wie gewohnt zur Verfügung, ebenso die zahlreichen Obdachlosenbetreuungseinrichtungen.

Es werden dringend Schutzausrüstungen, Handschuhe und Masken gebraucht. Damit die MitarbeiterInnen und Mitarbeiter die Leistung erbringen können, die die Gesellschaft momentan unbedingt braucht. Die hygienischen Maßnahmen sind von hoher Priorität und sehr kostenintensiv. Sie sind im Sinne aller KlientInnen und MitarbeiterInnen, denn Gesundheit ist unser höchstes Gut.

„Besonders in Krisenzeiten zeigt sich, wie wichtig es ist, sozial kompetente, starke und professionelle Partner zu haben, die dabei behilflich sind, die soziale Mission des Samariterbundes zu unterstützen. In dieser herausfordernden Situation ist der Samariterbund ganz besonders auf Spenden und Unterstützung angewiesen. In Anbetracht der Corona-Pandemie müssen wir viel investieren, um die nötigen hygienischen Maßnahmen umsetzen zu können“, erklärt ASBÖ-Bundesgeschäftsführer und LAbg. (KO) Reinhard Hundsmüller.

Über 2600 Mal pro Tag rücken die haupt- und ehrenamtlichen zu einem Einsatz aus. Lebensrettende Sofortmaßnahmen und Hilfestellung in Akutsituationen gehören zum Alltag. Eine mobile „COVID-Intensiv-Station“ wurde in Betrieb genommen − ein top ausgestatteter Intensivtransportwagen ermöglicht es, schwer erkrankte Corona PatientInnen in ein anderes Spital zu überstellen. Verdachtsfälle und COVID-19-Patienten, die sich in Heimquarantäne befinden, werden medizinisch auf höchstem Niveau versorgt. So wird auch der Transport von ÄrztInnen zu den Visiten durch den Samariterbund sowohl organisiert als auch durchgeführt.

Zusätzlich werden Kapazitäten bei „Essen auf Rädern“ ausgebaut, um die Versorgungssicherheit vor allem für ältere Menschen sicher zu stellen. Denn das Coronavirus stellt eine enorme Gefahr für sie dar. Auch übernehmen die SamariterInnen Einkäufe und Medikamentenlieferungen für Gemeinden, die unter Quarantäne stehen.

Seit der Gründung vor über 90 Jahren ist der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs seiner obersten Verpflichtung treu geblieben: Die haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Non-Profit-Organisation leisten für ältere Menschen, Kranke, Verletzte und in Not Geratene Hilfe von Mensch zu Mensch – unabhängig von deren ethnischer Zugehörigkeit, Religion und Weltanschauung. Insgesamt zählt der Samariterbund mehr als 311.000 Mitglieder und Förderer in ganz Österreich. Bei der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben sind in etwa 9000 ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen und 2000 Zivildiener im Einsatz.

Um helfen zu können, brauchen wir Ihre Hilfe!

Bitte spenden Sie an den Samariterbund:

Konto: Spendenkonto

IBAN: AT04 1200 0513 8891 4144

BIC: BKAUATWW

Verwendungszweck: Corona Schutzausrüstung

Mag. Agnieszka Gornikowska
Öffentlichkeitsarbeit
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
1150 Wien, Hollergasse 2–6
Mobil: +43 664 889 89 829
Mail: agnieszka.gornikowska(at)samariterbund.net
www.samariterbund.net

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