FW-SOE: Gefahren bei der Unkrautentfernung mit Gasbrennern

Soest (ots) – Mit Beginn der Gartensaison kommt auch alle Jahre wieder das Thema „Unkrautentfernung“ auf.

Neben mechanischer, körperlich meist anstrengender Entfernung von Unkraut sowie der „chemischen Keule“ kommt das Abflammen von Unkraut mehr und mehr in Mode. Abflammgeräte, meist mit Propangas befeuert, kommen dabei zum Einsatz. Da die Geräte inzwischen sehr preiswert erhältlich sind, wird diese Lösung immer beliebter.

Aber die Nutzung des Gasbrenners ist nicht ungefährlich. Die Abflammgeräte arbeiten mit Temperaturen im Bereich zwischen 650 und 1.000 Grad Celsius. In Abhängigkeit von mehreren, schlecht vorhersehbaren Faktoren wie Windstärke, Windrichtung, Funkenflug, Trockenheit des Bewuchses usw. können sich beim Abflammen kleine, lokale Flammen rasch zu einer brennenden Fläche ausdehnen.

Die Feuerwehr Soest musste deswegen in den vergangenen Jahren immer wieder zu sogenannten Heckenbränden ausrücken. Immer wurde versucht, Unkraut unsachgemäß abzuflammen.

Mit Kleinlöschgeräten wie Feuerlöschern sind solche Brände nur noch im Entstehungsstadium unter Kontrolle zu bringen. Beachten Sie folglich beim Umgang mit Abflammgeräten unbedingt, dass eine Brandausbreitung auf ungewollte Bereiche nicht möglich ist. Sollte dies nicht sichergestellt werden können, verzichten Sie unbedingt auf die Verwendung dieser Abflammgeräte! Die Gefahr, dass die Flamme auf die Hecke oder auf andere brennbare Gegenstände übergreift, ist groß, insbesondere bei trockenem Wetter. Gerät eine Hecke in Brand, sollte umgehend die Feuerwehr verständigt werden, um ein weiteres Übergreifen der Flammen auf angrenzende Bauten oder Gegenstände zu vermeiden.

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