
Hörl und Hagele: Schulen brauchen Perspektiven und einen konkreten Fahrplan für Sommer und Herbst!
Innsbruck (OTS) – Für Wirtschaftsbundobmann NR Franz Hörl und WB-Bezirksobfrau LAbg. Cornelia Hagele sind die aktuellen Pläne und Ankündigungen für den Schulbereich nur ein erster Schritt. „Die vergangenen Wochen des Home-Schoolings für über eine Million Schülerinnen und Schüler bleiben sicher nicht ohne Nachwirkungen. Manche haben diese Herausforderung erfolgreich gemeistert, andere hingegen wohl nur stark eingeschränkt oder gar nicht“, befürchtet Hörl.
Mit dem aktuellen Fahrplan zur Öffnung werden die wichtigsten Unsicherheiten beseitigt, weitere Fragen bleiben jedoch weiter unbeantwortet. Vor allem muss es darum gehen, möglichst viele junge Menschen weiterhin auf schulischem Erfolgskurs zu halten und nicht durch diese Unterbrechung zu verlieren. „Da geht es nicht nur um die Schicksale vieler Kinder und Jugendlicher, sondern vor allem auch um gesellschaftliche Verantwortung und volkswirtschaftliche Perspektiven“, so Hagele. Denn sicher sei, dass Corona den Schulbetrieb auch nach dem Sommer noch beeinflussen und einschränken werde. Daher braucht es schon jetzt Antworten für die kommenden Monate und das neue Schuljahr ab September. „Wir müssen unseren Familien jetzt Planungssicherheit geben. Denn niemand kann glauben, dass ab September wieder bis zu 25 SchülerInnen in einer Klasse sitzen werden. Da kann es auch keine Antwort sein, weiterhin mit abwechselnden Unterrichtstagen zu arbeiten. Denn Eltern müssen ihrer Arbeit nachgehen können und die Kinder brauchen einen geregelten Ablauf!“
Hagele reagiert daher mit klaren Forderungen: „Sommerbetreuung und Sommerschule müssen im heurigen Sommer stattfinden. Weiters muss ab September ein Schulbetrieb an fünf Tagen pro Woche gewährleistet sein. Flexibilität und Zusammenhalt muss in diesen Zeiten selbstverständlich sein – auch für unsere Lehrerinnen und Lehrer!“ Hagele und Hörl appellieren daher an ein aktives politisches Herangehen an diese zentralen Fragestellungen: „Denn es wird nicht reichen, auf die Zulassung einer Impfung oder eines Medikaments zu warten. Es muss ein Plan her, der unabhängig davon funktioniert, möglichst uneingeschränkte Bildung erlaubt und die Bedürfnisse von Kindern und Eltern berücksichtigt.“
Österr. Wirtschaftsbund, Landesgruppe Tirol
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