
Wölbitsch/Korosec: Stadtrat Hacker muss Missstände in Wiener Messehalle umgehend aufklären
Mehr Details und Transparenz zur Unterbringung von Asylwerbern in Messehalle gefordert – Professionelles Krisenmanagement gefragt
Wien (OTS) – „Die aktuellen Berichte von Ärzten aus der Wiener Messehalle geben Anlass zur Sorge. Die Situation ist ernst und darf keinesfalls eskalieren. SPÖ-Stadtrat Hacker muss mehr Details und volle Transparenz über die Situation in der Messehalle liefern. Wien braucht Stabilität und Sicherheit“, so Stadtrat Markus Wölbitsch und Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec zu einem heutigen Bericht in der Tageszeitung „Kurier“. Demnach sind derzeit in der Messehalle rund 300 Asylwerber unter Quarantäne gestellt, 26 davon nachweislich mit Corona infiziert. Es sei davon auszugehen, dass sich noch weitere Infizierte unter den Asylwerbern befinden.
„Jetzt ist Professionalität und funktionierendes Krisenmanagement gefragt. Stadtrat Hacker muss die Situation in der Messehalle ernst nehmen und umgehend unter Kontrolle bringen“, fordert Wölbitsch. Laut Medienberichten sind die Ärzte vor Ort laufend zur Improvisation gezwungen, da es weder eine vollständige Namensliste oder Informationen zu Vorerkrankungen der Asylwerber gebe. „Es muss mit allen Mitteln verhindert werden, dass sich durch die Art der Unterbringung noch mehr Menschen mit dem Virus infizieren. Wir werden jedenfalls eine entsprechende Anfrage zur Situation vor Ort einbringen“, so Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec.
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