Waitz/Westbalkangipfel: Inklusion des Westbalkans im EU-Aufbauplan essenziell im Kampf gegen die Klimakrise

Corona-Hilfe muss im Einklang mit Green Deal und Klimaschutz sein

Brüssel (OTS) – Der heutige Westbalkangipfel ist ein positives Signal an die Region, nachdem die EU den Westbalkan jahrelang politisch vernachlässigt hat. Eine stärkere Anbindung an die EU kann langfristig nur durch zuverlässige Politik erreicht werden.

Thomas Waitz, EU-Abgeordneter der Grünen und Ko-Vorsitzender der Europäischen Grünen, sagt: “Es ist erfreulich, dass der Westbalkangipfel nun doch online zustande kommt. Die 3,3 Milliarden Euro an Corona-Hilfen durch die EU-Kommission sind mehr als eine symbolische Geste, denn sie werden zu einer vertiefenden Zusammenarbeit mit der Region führen. Die Corona-Hilfen sollten jedoch im Einklang mit dem Green Deal und den Pariser Klimazielen stehen, damit die Klima-Bemühungen der EU nicht konterkariert werden. Die EU-Kommission muss den Westbalkan auch im EU-Aufbauplan inkludieren, denn auch dort muss der Aufbau im Zeichen des Klimaschutzes stehen: Investitionen in ökologisch nachhaltige und klimafreundliche Infrastruktur und Wirtschaftszweige, Green Jobs, sowie eine Stärkung von öffentlichen Dienstleistungen.”

Jetzt gilt es, die Dynamik zu nutzen und die Entwicklung weiter voranzutreiben.

“Der Westbalkan muss als integraler Teil Europas in der EU-Politik mitgedacht werden. Das bedeutet auch, dass wir Ländern wie Albanien, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Serbien und Kosovo eine klare pro-europäische Perspektive anbieten müssen, um Demokratie und Frieden in der Region zu sichern. Die Ratspräsidentschaft Kroatiens hat es vorgemacht, Deutschland sollte als nächste Ratspräsidentschaft im Juli den Weg weiterführen.”

Inge Chen
Pressesprecherin Thomas Waitz
+32 484912134
inge.chen@europarl.europa.eu

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