Ende der Ausreden

Frankfurt (ots) – Der Bundesgerichtshof bescheinigt dem Konzern nicht nur sittenwidrige, arglistige Täuschung, sondern, besonders unangenehm, auch noch strategische Motive dabei. Das Gerede des früheren Konzernchefs Matthias Müller von Irrwegen einzelner Ingenieure ist damit endgültig zerlegt. Viel zu lange hat der Konzern geeiert, kleingeredet und verschleiert. Das hat den Imageschaden maximiert, Prozessniederlagen und Milliardenlasten aber nicht verhindern können. Die Verlierer dieses Tages sind mit dem Konzern auch seine teuren Rechtsberater. Der Bundesgerichtshof hat nun endgültig und wohlbegründet aus den vermeintlichen Abgastricks einen Abgasbetrug gemacht. Diese Feststellung ist wichtiger als das Geld für Zehntausende Autokäufer, die nun mit ihren Klagen ebenfalls Erfolg haben werden.

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