
Wölbitsch/Korosec: Kampf gegen das Corona-Virus muss Vorrang haben
Wiener Stadtregierung muss Angebot der Bundesregierung annehmen – Alle Behörden müssen über Ländergrenzen zusammenarbeiten
Wien (OTS) – „Die Hand der Bundesregierung zur gemeinsamen Bekämpfung des Corona-Virus ist ausgestreckt. Wir müssen alles unternehmen, um eine zweite Welle zu verhindern. Die Wiener Stadtregierung muss dieses Angebot annehmen“, so Stadtrat Markus Wölbitsch und Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec im Rahmen des heutigen Dringlichen Antrages der neuen Volkspartei Wien im Wiener Gemeinderat. „Unser Kampf gilt dem Corona-Virus, nicht einer anderen Partei. Daher soll auch Gesundheitsstadtrat Hacker nicht Statistiken bekämpfen, sondern den Ursachen in den Statistiken auf den Grund gehen. Der gemeinsame Kampf gegen Corona muss nun Vorrang haben“, so der ÖVP-Stadtrat. Schließlich tauchen in Wien beinahe täglich neue Corona-Fälle auf.
Fakt ist: Obwohl Wien nur 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung hat, entfallen seit 1. Mai 60 Prozent der Neuinfektionen auf Wien. Rund 60 Prozent der aktiven Corona-Fälle Österreichs befinden sich in Wien. Auch der Reproduktionsfaktor in Wien ist erneut wieder über 1. „Das sind besorgniserregende Fakten, die nichts mit Wahlkampf zu tun haben und die Rot-Grün nicht unter den Tisch kehren kann“, so Korosec. „Alle zuständigen Behörden müssen quer über Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten!“
„Der einzige Kampf aus unserer Sicht ist gegen das Virus zu führen“, unterstreicht Ingrid Korosec weiter. Auch wenn sich langsam eine neue Normalität in unserer Gesellschaft zeige, so muss klargemacht werden, dass wir uns weiterhin in einer weltweiten Pandemie befinden. In Bezug auf die fünf Forderungen im Dringlichen Antrag der neuen Volkspartei Wien führt Korosec weiter aus: „Mit unserer Kritik und dem Aufmerksam machen verfolgen wir ein klares Ziel: Die Verhinderung einer zweiten Infektionswelle.“ Stadtrat Hacker war seit Anbeginn der Krise um keine markigen Sprüche verlegen. Man hatte allerdings nicht das Gefühl, dass er die Krise vollends ernst genommen hat.
Neben der Inanspruchnahme der Hilfsangebote des Bundes zur Umsetzung der Vorschriften und Nachverfolgung der Infektionsketten brauche es eine konsequente Umsetzung der COVID-19-Quarantänevorschriften sowie eine Erhöhung der Testkapazitäten. Darüber hinaus muss auch die transparente und umfassende Kooperation und Kommunikation mit dem koordinierenden Einsatzstab des Innenministeriums sichergestellt werden. Gerade für einen urbanen Raum wie Wien gelte es, noch vorsichtiger, verantwortungsvoller und konsequenter in der Corona-Bekämpfung zu handeln.
Die neue Volkspartei Wien
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