
Köllner: Wo bleibt die Unterstützung für den Sport?
SPÖ-Sportsprecher fürchtet Vereinssterben
Wien (OTS/SK) – „Mit dem Slogan ‚Koste es, was es wolle!‘ hatte die Regierung zu Beginn der Corona-Krise damit geworben, dass all jene, die Unterstützung brauchen würden, diese auch rasch bekommen sollten. Doch für viele gesellschaftliche Bereiche hat sich dieser Slogan als leere Worthülse entpuppt!“, kritisiert SPÖ-Sportsprecher Maximilian Köllner. „Ganz besonders trifft das auf den Sport zu. Nach wie vor warten 15.000 Sportvereine auf finanzielle Unterstützung durch den Staat.“ ****
Köllner kennt die Problematik zur Genüge: „Bei vielen Vereinen in ganz Österreich geht es schlichtweg um ihre Existenz. Da bis heute keine Unterstützung seitens der Regierung gekommen ist, ist das große Vereinssterben kaum noch zu verhindern!”
Warum man bei dem Thema noch nicht weiter ist, versteht der SPÖ-Abgeordnete nicht: „Ich habe schon zu Beginn der Corona-Krise darauf hingewiesen, dass der Sportbereich unsere Unterstützung braucht. Da muss über Parteigrenzen hinweg zusammengearbeitet werden. Aber konstruktive Lösungsvorschläge, ob von unserer Seite, den Sportverbänden oder der Bundessportorganisation, wurden von der Bundesregierung beziehungsweise dem Sportminister bislang weitestgehend ignoriert.”
Die verbleibende Zeit, um richtig zu reagieren, werde rasch kürzer: „Wir sind schon in der Nachspielzeit, lange bleibt uns nicht mehr, um das Match noch zu drehen. Und es funktioniert nur mit Teamwork. Wir müssen alle zusammenarbeiten, um das Ziel doch noch zu erreichen: Dass die Sportvereine in Österreich diese schwierige Zeit überstehen!“ (Schluss) bj/ah
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