
„Autofreie City“ ist Bürgertäuschung
FCG-ÖAAB Fritz Pöltl: „Unser Slogan Vorrang Mensch muss endlich auch in der Wiener Verkehrspolitik umgesetzt werden!“
Wien (OTS) – „So kann man eine vernünftige Verkehrspolitik für die Menschen jedenfalls nicht betreiben“, kritisiert AK-Fraktionsvorsitzender FCG-ÖAAB Fritz Pöltl die desaströsen Planungen um eine „autofreie Innenstadt“ der grünen Verkehrsstadträtin Birgit Hebein und des VP-Bezirkschefs Markus Figl. „Die Wiener City ist weder ein Spielplatz für Möchtegern-Politikerinnen noch für Regional-Egoisten. Die Wiener Innenstadt ist nicht nur Wohn- und Arbeitsort, sondern weist auch eine höhere Dichte an Bürobauten, Geschäften und Freizeiteinrichtungen auf als jeder andere Stadtteil. Hier geht es um zehntausende Arbeitsplätze und um ein hohes Steueraufkommen das wir so dringend brauchen, um die Corona-Folgen zu beseitigen!“
Ausnahmeflut
Dass Nutzungskonflikte in der City zugenommen haben, liege auf der Hand. Die Autos auszusperren und gleichzeitig 27 Ausnahmen zu verordnen, zeige aber die völlig hirnlose Planung des Vorhabens, meint Pöltl. Die Bezeichnung „autofreie City“ stelle nur eine grobe Bürgertäuschung dar, seien doch hier 23 Großgaragen mit tausenden Stellplätzen situiert. Eine der Großgarage ist sogar noch in Bau.
Sozial verträglich
„Generell sollte darüber nachgedacht werden, ob es nicht andere Konzepte gibt, die gerechter, sozial verträglicher, einfacher und unbürokratischer sind. Es könnten etwa großflächige Begegnungszonen oder endlich auch ein dem tatsächlichen Bedarf entsprechendes Modell der Parkraumbewirtschaftung verordnet werden. Vorrang Mensch muss endlich auch in der Wiener Verkehrspolitik umgesetzt werden“, fordert Fritz Pöltl.
Fraktion christlicher Gewerkschafter Wien
KR Friedrich Pöltl
FCG-Landesgeschäftsführer
Tel.: 01/5344479481
Johann Böhm Platz 1
1020 Wien
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