
Betriebsbesuch bei Österreichs größtem Kunststoffverarbeiter
LR Danninger: Es ist wichtig, im Bedarfsfall nicht auf die Versorgung aus dem Ausland angewiesen zu sein
St. Pölten (OTS/NLK) – Seit 1980 produziert die G. Coreth Kunststoffverarbeitungsgesellschaft mit Sitz in Unterwaltersdorf (Bezirk Baden) innovative Folien-Verpackungsprodukte. Während der Pandemie hat sich das Familienunternehmen auch intensiv mit der Produktion von Schutzmänteln beschäftigt. Kürzlich stattete Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger dem technologieorientierten Unternehmen einen Besuch ab: „Die Corona-Krise hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, produzierende Unternehmen bei uns im Land zu haben und dadurch im Bedarfsfall nicht auf die Versorgung aus dem Ausland angewiesen zu sein. Die Bereitschaft und das Engagement der Firma Coreth, eine entsprechende Produktionsschiene aufzubauen, ist beispielhaft.“
„In Niederösterreich gibt es viele Hidden Champions. Das sind Unternehmen, die von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, in ihrem Segment zu den weltweiten Top-Playern gehören. Die Firma Coreth ist solch ein Global Player, der trotz internationaler Ausrichtung in der Region und im Land fest verankert ist. Es sind Betriebe wie die G. Coreth Kunststoffverarbeitungsgesellschaft, die als lokale Innovationstreiber für sichere Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung stehen“, so Danninger.
Das Unternehmen produziert mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich rund 35.000 Tonnen Kunststoff-Folien, die den ökologischen Anforderungen entsprechend alle recyclingfähig sind. Rund die Hälfte der Produktion geht in den Export. Um im Kunststoff-Bereich international so erfolgreich zu sein, bedarf es einerseits einer starken technologischen Ausrichtung und gleichzeitig einer hohen Flexibilität – so auch während des Lockdowns. „Es war uns ein großes Anliegen, in der Krise durch den Einsatz unserer Unternehmensressourcen möglichst schnell helfen zu können. In nur wenigen Tagen konnte so eine Produktion für die Herstellung von Vormaterialien für Schutzmäntel auf die Beine gestellt werden. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hier Großartiges geleistet“, meint Geschäftsführer Christian Coreth.
Mit ihrem Know-how und ihrer Kooperationsbereitschaft ist die Firma Coreth auch ein wichtiger Partner im ecoplus Kunststoff-Cluster Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki meint dazu: „Im Rahmen unserer Cluster ist es unsere Aufgabe, als Wirtschaftsagentur des Landes überbetriebliche Kooperationsprojekte zu branchenrelevanten Zukunftsthemen und Entwicklungen zu initiieren. Dazu brauchen wir technologieaffine Unternehmen wie die Firma Coreth, die sich aktiv im Cluster einbringen.“
Ein Pfeiler für den wirtschaftlichen Erfolg der G. Coreth Kunststoffverarbeitungsgesellschaft ist der bedarfsgerechte Ausbau des Maschinenparks. Einer der Partner ist die NÖBEG. „Wir von der NÖBEG begleiten das Familienunternehmen seit mehr als 20 Jahren. Durch unsere alternativen Finanzierungsmodelle konnten wir die Firma Coreth immer wieder bei größeren Investitionsprojekten unterstützen. In dieser Zeit sind wir ein verlässlicher und starker Finanzierungspartner für das Unternehmen geworden“, betont NÖBEG-Geschäftsführer Stefan Chalupa.
Nähere Informationen: Büro LR Danninger, Mag. Andreas Csar, Telefon 02742/9005-12253, E-Mail andreas.csar@noel.gv.at, bzw. Wirtschaftsagentur ecoplus, Maria Haferl, Telefon 0664/60 11 96 27, E-Mail m.haferl@ecoplus.at, www.ecoplus.at.
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