Das Lehramtsstudium darf nicht im budgetären und organisatorischen Chaos der Universität Salzburg unter die Räder kommen!

Salzburg (OTS) – Seit der Neuorganisation des Lehramts Sekundarstufe haben sich die Gesamtzahlen des Lehramtsstudiums in Linz-Salzburg nach unten entwickelt, die Studiendauer hat sich teils verdoppelt auf 6 Jahre. In der Neuorganisation gibt es anstatt einem getrennten NMS-Lehramt an der PH (ehem. 3 Jahre Studium) und dem Lehramt für höhere Schulen an der Universität (ehem. 4,5 Jahre Studium nun ein Gesamt-Sekundarstufen-Lehramt, welches an PH und Universität gemeinsam ausgerichtet wird.

Die Universität Salzburg hat in diesem Verbundstudium immer sehr harte Vorgaben auch an seine Kooperationspartner in Linz gemacht und wollte immer die alleinige Vorreiterrolle übernehmen, obwohl sehr viele Studierende in Oberösterreich auch vollständig studieren wollen. Blüte dieser Entwicklung ist ein Pendelzwang für Studierende in mehreren großen Lehramtsfächern von Linz nach Salzburg, sehr lange Verwaltungswege über Bundesländer hinweg und immer wieder studienorganisatorische Probleme für Studierende.

Nachdem die Universität Salzburg nun sowohl mit budgetären Problemen zu kämpfen hat, aber auch die inneruniversitären Restrukturierungspläne nun für internes Chaos sorgen, darf das Lehramtsstudium nicht unter die Räder kommen.

Jetzt wäre die Zeit, die seit Jahren bestehenden Probleme im Lehramt zielgerichtet anzugehen und das Lehramtsstudium in Linz und Salzburg insgesamt neu aufzustellen. „Es ist unverantwortlich, dass hier gleich zwei Bundesländer auf einen langfristigen, strukturellen Lehrermangel im Sekundarstufenbereich hineinsteuern. Die Fehler der Vergangenheit muss man nun schnell hinter sich lassen und mit attraktiven Studienbedingungen entgegensteuern“, meint Maximilian Wagner, stv. Vorsitzender der Studienvertretung Lehramt Uni Salzburg.

„Erst mit zufriedenen Studierenden, die wieder ein positives Image des Studienstandorts transportieren, wird es im Lehramt Salzburg-Linz wieder bergauf gehen. Werbekampagnen helfen in der jetzigen Situation nur wenig“, kommentiert Juliana Naglmayr, Vorsitzende der Studienvertretung Sekundarstufe der PH Salzburg die Situation.

Als Reaktion haben die ÖH Vertretungen aus Linz und Salzburg ein [Maßnahmenpaket] (https://www.ots.at/redirect/Massnahmen) vorgeschlagen, mit dem das gemeinsame Lehramtsstudium Sekundarstufe wieder auf die Beine gebracht werden kann.

Ein Dossier zu den Zahlen und Entwicklungen haben die Lehramtsvertretungen Salzburg online gestellt:
[https://www.ots.at/redirect/lehramt_salzburg]
(https://www.ots.at/redirect/lehramt_salzburg)

Hochschulvertretung der Pädagogischen Hochschule Salzburg
Maximilian Wagner, 2. stv. Vorsitzender
0677 62330986
vorsitz-hv@phsalzburg.ac.at
www.oeh-phsalzburg.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

Das könnte dir auch gefallen

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, aber Sie können dies deaktivieren, wenn Sie möchten. Akzeptieren Weiterlesen