Kommentar zu Wirecard/Untersuchungsausschuss

Stuttgart (ots) – Die Geschichte der Bundesrepublik ist reich an Wirtschaftsskandalen. Mit dem Zusammenbruch des Finanzdienstleisters Wirecard scheint ein Fall der Superlative hinzuzukommen. Es ist gut, dass es neben der juristischen Aufarbeitung des Skandals bald auch eine politische geben wird. Die Regierungsparteien beteuern zwar, dass auch sie ein Interesse an Aufklärung hätten. Wie weit das tatsächlich geht, wird man sehen, falls die Causa noch näher an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz heranrücken sollte. Unabhängig davon könnte sich der Ausschuss als Segen für den Finanzplatz Deutschland erweisen. Und zwar dann, wenn die Politik seine Erkenntnisse nutzt, um die Aufsicht und das Wirtschaftsprüferwesen gründlich zu reformieren.

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