Ein Wandel der EU-Balkanstrategie ist längst überfällig

Wien-Gütersloh (ots) – Bertelsmann Stiftung & wiiw veröffentlichen eine gemeinsame Studie, in der sie die EU-Strategie gegenüber dem Westbalkan aus ökonomischer Perspektive evaluieren.

Seit 20 Jahren versucht die Europäische Union durch die Förderung regionaler Wirtschaftskooperation auf dem Westbalkan auch die politische Aussöhnung voranzutreiben. Diese EU-Strategie ist bislang jedoch nicht in erwünschtem Ausmaß aufgegangen. Die EU wird zur Überwindung der konstitutionellen und territorialen Konflikte in der Region die politische Kooperation der Balkanländer sehr viel entschlossener vorantreiben müssen. Dabei können Strategien differenzierter EU-Integration für die wirtschaftliche Entwicklung der Region wesentlich erfolgversprechender sein.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Pressenotiz (https://wiiw.ac.at/german-pnd-83.pdf).

Die Studie ‘Pushing on a string? An evaluation of regional economic cooperation in the Western Balkans’ (https://www.ots.at/redirect/bertelsmann-stiftung1), Bertelsmann Stiftung und Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw), DOI 10.11586/2020047, September 2020

Pressekontakt:

Richard Grieveson, Hauptautor und Stv. Geschäftsführer (grieveson@wiiw.ac.at)

Stefani Weiss, Senior Expert, EU Governance, Foreign and Security Policy (
stefani.weiss@bertelsmann-stiftung.de)


Original-Content von: Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw), übermittelt durch news aktuell

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