FPÖ – Stefan kritisiert eigenartige Hausdurchsuchung beim Allgemein- und Arbeitsmediziner Peer Eifler

Wien (OTS) – „Diese Vorgangsweise hat einen etwas negativen Beigeschmack – hier scheint mir die Verhältnismäßigkeit nicht gegeben zu sein.“ Mit diesen Worten kommentierte heute FPÖ-Justizsprecher NAbg. Mag. Harald Stefan die eigenartige Hausdurchsuchung durch das Landeskriminalamt beim Allgemein- und Arbeitsmediziner Peer Eifler, bei der auch Datenträger sichergestellt wurden. „Nur, weil dieser Arzt angeblich Bestätigungen für Maskenbefreiungen ausgestellt hätte, einen derart weit hergeholten Einsatz zu unternehmen, könnte den Schluss zulassen, dass man ihn mundtot machen und obendrein noch an seine Daten kommen wollte“, so Stefan.

„Immer wieder hört man von Ärzten, die eine kritische Haltung zu den Maßnahmen der Regierung haben, diese aber aus Angst vor Repressalien nicht öffentlich kundtun wollen. Wenn man die nunmehrige Aktion gegen den Arzt aus Bad Aussee näher betrachtet, scheinen diese Befürchtungen durchaus berechtigt zu sein. Könnte es bei dieser Hausdurchsuchung auch darum gegangen sein, an die Korrespondenz des Mediziners zu kommen, nachdem er des Öfteren erwähnt hatte, dass ihm viele Ärzte, Lehrer und Polizisten geschrieben haben, die auch gegen die Maßnahmen der schwarz-grünen Regierung sind,“ stellt der FPÖ-Justizsprecher in den Raum. „Eine derartige Vorgangsweise wäre demokratiepolitisch schon äußerst zweifelhaft. Wenn dann diese kritischen Menschen als nächste von Hausdurchsuchungen betroffen sind, herrscht höchster Alarmzustand für die Wahrung von Demokratie und Rechtsstaat.“

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