
Moria – Deutsch: „Wie viele Kinder müssen in Moria sterben, bevor Türkis-Grün endlich Menschlichkeit zeigt?“
Regierung macht PR-Spektakel mit Zelten und Decken, aber Hilfsgüter noch immer nicht bei notleidenden Menschen eingetroffen – Türkis-grüner Paarlauf der Kaltherzigkeit
Wien (OTS/SK) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch hat heute, Freitag, seine Kritik an der Unmenschlichkeit und Kaltherzigkeit der Regierung in Sachen Moria bekräftigt. „Aus Moria erreichen uns Tag für Tag erschütternde Bilder. Nach schweren Unwettern stehen beträchtliche Teile des provisorischen Zeltlagers unter Wasser, Stürme haben Zelte und Unterstände zerstört, der Winter mit Kälte und widrigen Bedingungen steht vor der Tür. Angesicht dieser Schreckensbilder fragen sich viele Menschen, wie viele Kinder im Dreck und Elend von Moria sterben müssen, bevor Türkis-Grün Menschlichkeit zeigt und endlich handelt?“, betonte Deutsch. „Obwohl viele Gemeinden quer durch Österreich – darunter auch viele mit schwarzen BürgermeisterInnen – bereit sind, zu helfen und Wien allein 100 schutzbedürftige Kinder aufnehmen will, verweigert die Kurz-Regierung weiter echte Hilfe für notleidende Kinder“, zeigt sich Deutsch fassungslos. „Die Regierung spielt offensichtlich auf Zeit und hofft, dass Moria aus den Schlagzeilen und dem Gedächtnis der Menschen verschwindet. Aber Menschlichkeit und Anstand haben kein Ablaufdatum“, so Deutsch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer erinnert an das menschenverachtende PR-Spektakel, dass Kurz-Intimus Nehammer Mitte September mit Hilfsgütern inszeniert hat. „Vor genau einem Monat hat sich der türkise Innenminister nach Athen fliegen und mit Zelten und Decken fotografieren lassen und versucht, diese PR-Show als Hilfe vor Ort zu verkaufen. Seitdem ist nichts passiert, die Hilfsgüter lagern nach wie vor in Athen. Kein einziges Zelt, keine einzige Decke ist bei den notleidenden Menschen in Moria eingetroffen“, so Deutsch.
Als „schändlich“ wertet Deutsch das Verhalten der Grünen: „Die Kogler-Anschober-Partei hat gemeinsam mit der ÖVP Anträge auf Rettung der Kinder von Moria abgeschmettert. Dieser Paarlauf der Kaltherzigkeit zeigt, dass es den Grünen statt um Menschlichkeit und Anstand offenbar um Machterhalt und um Sympathiepunkte bei der ÖVP geht“, so Deutsch. (Schluss) mb/ls
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