ÖVP – Korosec: 39 Grad im Spitalszimmer sind Alarmsignal – SPÖ-Stadtrat Hacker muss endlich handeln

Neuer Fall aus der Klinik Ottakring reiht sich in Serie alarmierender Berichte ein – Hitzeschutz in Wiens Spitälern bleibt ungelöst

Mit großer Sorge reagiert die Gesundheitssprecherin der Wiener Volkspartei, Gemeinderätin Ingrid Korosec, auf den gestern in der Tageszeitung Die Presse geschilderten Fall einer 93-jährigen Patientin in der Klinik Ottakring. Während der jüngsten Hitzewelle soll sie dort Raumtemperaturen von bis zu 39 Grad ausgesetzt gewesen sein. Schließlich wurde sie von ihrer Tochter in ein anderes Krankenhaus verlegt. „Wenn Angehörige eine hochbetagte, schwer kranke Patientin aus Sorge um ihre Gesundheit aus einem WiGeV-Spital verlegen müssen, darf der zuständige SPÖ-Stadtrat nicht länger untätig bleiben. Kranke Menschen müssen sich darauf verlassen können, im Krankenhaus bestmöglich versorgt zu werden, statt zusätzlich unter extremer Hitze leiden zu müssen“, so Korosec.

AUS EINZELFÄLLEN IST LÄNGST EIN MUSTER GEWORDEN

„Die Vorfälle häufen sich: Zuerst 32 Grad im Kreißsaal der Klinik Hietzing und mehr als 40 Grad im Eingangsbereich, danach Berichte über kollabierende Patientinnen und Patienten sowie hitzebedingte Probleme im Spitalsbetrieb – und jetzt dieser Vorfall in der Klinik Ottakring. Es zeigt sich immer deutlicher, dass der zuständige SPÖ-Stadtrat das Hitzeproblem in den WiGeV-Spitälern bis heute nicht in den Griff bekommen hat. Es darf nicht vom Einsatz engagierter Angehöriger abhängen, ob besonders vulnerable Menschen während einer Hitzewelle geschützt werden“, betont Korosec.

„SPÖ-Stadtrat Hacker muss die WiGeV-Spitäler endlich nachhaltig hitzefit machen. Dafür braucht es eine langfristige Kühlungsstrategie – von konsequenter Beschattung über den Ausbau der Fernkälte bis hin zu modernen Kühlsystemen. Gerade im Spital muss die Gesundheit an erster Stelle stehen – für die Patientinnen und Patienten ebenso wie für das Personal. Genau deshalb darf Hitze dort nicht zur zusätzlichen Belastung oder gar zum Gesundheitsrisiko werden“, so Korosec abschließend.

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