
RFS ad UG Novelle: Wasser predigen und Wein trinken!
Regierung sagt arbeitenden Studenten den Kampf an
Wien (OTS) – Ein Wissenschaftsminister, der 32 Semester studiert hat und ein Bundeskanzler, der nach 24 Semestern sein Studium abgebrochen hat, planen „Bummelstudenten“ zu exmatrikulieren. Ihre eigene, mäßig erfolgreiche, Uni-Vergangenheit, scheinen sie inzwischen verdrängt zu haben.
Nachdem die Pläne für die UG Novelle bekannt wurden, zeigten sich einmal mehr die Auswüchse der Bevormundungspolitik von Bundeskanzler Sebastian Kurz und seiner ÖVP. Geplant sind harte ECTS-Grenzen und Eingriffe in interne Angelegenheiten der Universitäten. „Die UG Novelle ist ein Schlag ins Gesicht für jeden berufstätigen Studenten. Gerade in der jetzigen Situation braucht es weniger Regulierungen und mehr Unterstützungsleistungen für Österreichs Studenten“, kommentiert RFS Bundesobmann Lukas Heim die geplanten Änderungen in der UG Novelle.
„Auch die Machtverteilung bei der Bestellung von Rektoren soll vom Senat weg zu den Uniräten wandern. Dies verdeutlicht einmal mehr den Wunsch, die Universitäten in die eigene ideologische Richtung lenken zu wollen“, erklärt Heim abschließend.
Ring Freiheitlicher Studenten
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