
Kinderfreunde: Trauriger Tag für Österreich
Schulschließungen sind Folge von Untätigkeit der Bundesregierung
Wien (OTS) – Die Österreichischen Kinderfreunde zeigen sich entsetzt, dass die Bundesregierung trotz aller warnenden Stimmen aus Wissenschaft, Politik und namhaften Bildungsexpert/innen nun auch den Lockdown für Bildungseinrichtungen ausgeweitet hat. „Die Folgen dieser Schließungen sind klar und werden von Bundeskanzler Kurz und Co bewusst in Kauf genommen“, so Christian Oxonitsch, Bundesvorsitzender der Österreichischen Kinderfreunde.
Selbst die Warnungen aus der Wirtschaft wurden in den Wind geschlagen. „Letztlich ist es eine Bankrotterklärung der gesamten Regierung, die seit Monaten gepredigt hat, die Schulen offen zu lassen und nun selbst ihr Versagen eingestehen muss“, so Oxonitsch weiter.
Schon der erste Lockdown habe massive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Eltern gezeigt, dass nun erneut eine ähnliche Situation auf sie zukommt, habe vor allem die Bundesregierung durch ihre wochenlange Untätigkeit und widersprüchliche Kommunikation zu verantworten. „Die Kurz-Regierung hat uns in diese Situation gebracht hat und es wird viel Energie und Geld kosten, den entstandenen Schaden wieder gut zu machen“, so Oxonitsch abschließend.
Mag (FH) Daniel Bohmann
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