
Nationalrat – Kucher: Mitten in der größten Gesundheitskrise fehlen im Gesundheitsbudget hunderte Millionen
Nach den vergessenen Nullern vergisst Blümel jetzt auf Krankenanstalten und ÖGK
Wien (OTS/SK) – Vollkommenes Unverständnis zeigt SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher heute, Mittwoch, bei der Budgetdebatte im Nationalrat über das von der Bundesregierung vorgelegte Budget für die Gesundheit: „Beim letzten Budget hat der Finanzminister sechs Nuller vergessen, diesmal vergisst er gleich auf alle Krankenhäuser. Mitten in der größten Gesundheitskrise seit 100 Jahren will die Regierung allen Ernstes ein Budget beschließen, ohne Krankenanstalten und Gesundheitskasse entsprechend zu berücksichtigen.“ ****
Es sei der völlig falsche Weg, an Stelle offensiver Investitionen im Gesundheitsbereich noch nicht einmal für die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes zu sorgen. Es wäre jetzt dringend notwendig, Geld in die Hand zu nehmen und für gleich gute Leistungen für alle Versicherten in Österreich – vom Bodensee bis zum Neusiedler See – zu sorgen, die Primärversorgung in Österreich auszubauen, dem drohenden ÄrztInnenmangel zu begegnen und in den generellen Ausbau unseres gerade so viel gepriesenen und beklatschten Gesundheitssystems, samt seinen zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zu investieren. Denn die Herausforderungen werden auch nach Corona nicht kleiner werden. „Wenn aber weder die Finanzierung der Gesundheitsversicherung noch die der Krankenanstalten gesichert sind, dann bedeutet das im Ernstfall Leistungskürzungen, Einsparungen auf dem Rücken der MitarbeiterInnen im Gesundheitsbereich sowie Selbstbehalte für die PatientInnen!“, warnt Kucher und ergänzt, dass ihm Lippenbekenntnisse der Bundesregierung bei der Gesundheit nicht sparen zu wollen, gegenüber den nackten Zahlen, schwarz auf weiß im Budget, nicht reichen. (Schluss) bj/lk
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